Neumünster: Mann mit extremem Alkoholpegel im Bahnhof gefunden
Gegen 9.15 Uhr bemerkten Reisende im Bahnhof von Neumünster (Schleswig-Holstein) einen Mann, der regungslos am Boden lag. Sie sprachen die Bundespolizisten an, die daraufhin den Bahnsteig absuchten und den Mann fanden.
Der 41-jährige Deutsche war kaum ansprechbar. Er konnte keine Worte mehr finden und wirkte völlig desorientiert. Die Beamten kannten den Mann bereits, da er schon öfter mit der Polizei zu tun hatte.
Da es dem Mann nicht besser ging, riefen die Polizisten die Feuerwehr Neumünster. Die Retter brachten ihn mit einem Rettungswagen in das Friedrich-Ebert-Krankenhaus Neumünster.
Die Beamten führten zudem eine Atemalkoholkontrolle durch. Dabei kam heraus, warum der Mann so schwer orientierungslos war: Er hatte massiv getrunken und pustete einen Wert von 4,37 Promille in das Gerät.
Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Flensburg – zur Originalmeldung