Neukölln: Autofahrer überfährt Hund und Besitzer
Es geschah gegen Mitternacht in Neukölln (Berlin). Ein 32-jähriger Mann bemerkte, dass sein Hund weggelaufen war. Er versuchte, das Tier einzufangen und betrat dafür die Fahrbahn der Sonnenallee. Das passierte im Bereich zwischen der Maresch- und der Ederstraße.
In diesem Moment kam ein 25-jähriger Fahrer mit seinem Auto in Richtung Saalestraße gefahren. Er übersah den Mann und das Tier und fuhr beide an. Zeugen berichten, dass der 32-Jährige durch die Wucht des Aufpralls einige Meter weit durch die Luft geschleudert wurde.
Der Mann erlitt Verletzungen am Kopf und am Rumpf. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus. Nach aktuellem Stand besteht keine Lebensgefahr. Der Hund jedoch starb noch direkt am Unfallort.
Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen. Da es sich um einen schweren Unfall handelt, hat ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) die Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich der 25-jährige Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.