München: Zwei Verletzte nach Kellerbrand in Ramersdorf
Am Mittwochabend brannte in einem Mehrfamilienhaus in der Rosenheimer Straße im Stadtteil Ramersdorf (München) der Keller. Als die Feuerwehr eintraf, zog bereits Rauch aus dem Gebäude. Ein Anwohner versuchte zuerst selbst, das Feuer mit einem Wasserschlauch vom Durchgang zum Innenhof aus zu löschen.
Im Keller befand sich noch ein 35-jähriger Mann. Er rief laut um Hilfe. Die Feuerwehrleute, die mit einem neuen Vorauslöschfahrzeug kamen, starteten sofort die Rettung. Sie holten den Mann aus dem Keller und brachten auch die Person aus dem Durchgang schnell ins Freie.
Dann bekämpften die Retter die Flammen im Keller mit einem speziellen Hohlstrahlrohr. Sie lüfteten das Gebäude aus und prüften alle Wohnungen, um sicherzugehen, dass niemand mehr im Haus war.
Der 35-jährige Mann erlitt Verbrennungen und eine Rauchgasvergiftung. Er wurde in den Schockraum einer Münchner Klinik gebracht. Eine 38-jährige Bewohnerin des Hauses hatte ebenfalls eine Rauchgasvergiftung. Sie wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren.
Wie es zu dem Brand kam, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen. Wie hoch der Sachschaden ist, weiß die Feuerwehr bislang nicht.
Die Ermittlungen dauern an.