München: Mehr Bäume und neue Mülleimer für die Sendlinger Straße
In München (Bayern) wird die Fußgängerzone grüner. In der Sendlinger Straße, im Bereich zwischen der Hackenstraße und dem Färbergraben, baut die Stadt derzeit sechs neue Standorte für Bäume. Das ist erst der Anfang: Insgesamt sollen in der Altstadt 150 neue Bäume gepflanzt werden, damit es in der Stadt bei Hitze kühler wird und die Menschen mehr Schatten haben.
Die Arbeiter graben momentan erst einmal die Baumgruben aus. Sie bauen Drainagen und Schutzvorrichtungen ein, bevor der Boden wieder zugepflastert wird. Die eigentlichen Bäume kommen erst im November in die Erde. Das macht man deshalb, weil die Pflanzen im Winter besser anwachsen.
Parallel dazu probiert die Stadt etwas Neues aus: In der Sendlinger Straße werden Unterflurabfallbehälter getestet. Das sind Mülleimer, die größtenteils unter der Erde liegen. Sie bieten zehnmal mehr Platz als die alten Eimer, die man bisher aus der Straße kennt. So kann mehr Müll gesammelt werden, obwohl weniger Behälter im Weg stehen. Die Stadt will sehen, ob das die Sauberkeit in der belebten Zone verbessert.
Der Bau ist knifflig, weil unter dem Pflaster viele Leitungen verlaufen. Außerdem müssen die Feuerwehrzufahrten und der Lieferverkehr frei bleiben. Deshalb wird in Etappen gearbeitet. Die ersten vier Baumgruben sollen voraussichtlich bis vor dem Marathon am 11. Oktober fertig sein. Die restlichen zwei folgen bis Mitte November.
Für die Fußgänger bleibt die Sendlinger Straße während der Bauarbeiten offen. Es kann aber zeitweise etwas laut werden oder kleine Umwege nötig sein. Wenn die Bäume erst einmal stehen, kümmert sich die Stadt um das Gießen und den Schutz der Wurzeln, damit die Pflanzen langfristig überleben.
Quelle: München – zur Originalmeldung