München zahlte Millionen für Champions-League-Finale
Einige Stadtratsmitglieder der Fraktion von Die Linke und Die PARTEI hatten einen Antrag gestellt. Sie forderten die Stadtverwaltung in München (Bayern), keine Verträge mit der UEFA zu unterschreiben. Es sollte kein Geld der Stadt in das Champions-League-Finale der Herren 2025 fließen.
Stadtschulrat Florian Kraus antwortete nun auf diese Anfrage. Er stellte klar, dass die Stadt die Verträge bereits Anfang 2024 unterschrieben hatte. Die Stadt hatte sich rechtlich verpflichtet, die Veranstaltung zu unterstützen. Ein Rückzug war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
Hätte die Stadt die Verträge einfach ignoriert, wäre es teuer geworden. Es bestand das Risiko, dass die UEFA Schadensersatz fordert. Wie hoch diese Summe gewesen wäre, ließ sich nicht genau sagen.
Ursprünglich hatte der Stadtrat ein Budget von rund 8 Millionen Euro für die Planung und Umsetzung des Finales eingeplant. Am Ende waren die Kosten aber niedriger als gedacht. Die tatsächlichen Ausgaben beliefen sich auf 4.834.750 Euro. Damit blieb die Stadt etwa 3,1 Millionen Euro unter dem geplanten Budget.
Die Stadtverwaltung sieht die Sache damit als erledigt an. Ein Verzicht auf die Verträge wäre weder sinnvoll noch wirtschaftlich gewesen, da die Kosten im Rahmen blieben.
Quelle: München – zur Originalmeldung