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München kürzt Budgets an Schulen

Die Stadt München musste im Jahr 2024 Millionen bei den Schulbudgets einsparen. Das führte zu Problemen bei Projekten und der Ausstattung.

In München (Landeshauptstadt von Bayern) wurde es im Jahr 2024 für viele Schulen finanziell eng. Der Stadtrat beschloss am 3. Juli 2024 Sparmaßnahmen, damit die Stadt zahlungsfähig bleibt. Insgesamt sollten stadtweit 150 Millionen Euro bei Sachkosten gespart werden. Das Referat für Bildung und Sport bekam die Aufgabe, etwa 55 Millionen Euro einzusparen.

Um die Schulen und Kitas zu schützen, stoppte die Verwaltung vom 16. Juli bis zum 12. August 2024 erst einmal fast alle freiwilligen Ausgaben. Doch das reichte nicht aus. Am Ende mussten auch die Budgets der Schulen gekürzt werden. Zuerst hieß es, dass die verfügbaren Mittel für Sachkosten um 50 Prozent sinken sollen. Später konnte die Stadt diesen Wert durch interne Anstrengungen auf 33 Prozent drücken.

Insgesamt fehlten den Schulen im Haushaltsjahr 2024 rund 2,9 Millionen Euro. Das hatte spürbare Folgen im Alltag. So konnte zum Beispiel die Sanierung der Schülerbibliothek im Maria-Theresia-Gymnasium nicht wie geplant umgesetzt werden. Viele Schulen mussten den Kauf neuer Möbel verschieben oder konnten Fachräume nicht ausstatten. Auch einige Klassenfahrten und Ausflüge fielen weg.

Zusätzlich sparten die Verantwortlichen beim Transport zu Nebenstandorten. Ab der 6. Klasse mussten die Schüler öfter den öffentlichen Nahverkehr nutzen, statt mit gemieteten Bussen gefahren zu werden. Das führte zu längeren Anreisen. Die Schulleiter hatten zudem weniger Spielraum, wie sie ihren Unterricht gestalten konnten.

Stadtschulrat Florian Kraus erklärte auf eine Anfrage von Stadtratsmitgliedern der CSU und den Freien Wählern, dass man versucht habe, die Auswirkungen gering zu halten. Größere Projekte wurden teilweise aufgeteilt, sodass ein Teil der Dinge noch 2024 und der Rest im nächsten Jahr gekauft wurde. So sollten die Gelder nicht einfach verfallen. Neuausstattungen ganzer Schulstandorte blieben von den Kürzungen verschont, damit der Betrieb dort starten konnte.

Ob die Kürzungen langfristige Folgen für die Bildungsqualität haben, bleibt abzuwarten. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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