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München wirbt stärker für den Wunschausstieg beim Bus

Wer nach 21 Uhr nicht an der offiziellen Haltestelle aussteigen will, soll in München künftig besser darüber informiert werden. Die Stadt setzt auf eine neue Kampagne.

In München (Bayern) gibt es beim Bus eine praktische Regel: Wer nach 21 Uhr aussteigen möchte, muss nicht zwingend bis zur nächsten Haltestelle fahren. Man kann den Fahrer bitten, an einer anderen Stelle anzuhalten. Dieser sogenannte „Wunschausstieg“ soll nun bekannter werden.

Einige Stadtratsmitglieder hatten die Stadt und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) dazu aufgefordert, dieses Angebot besser zu bewerben. Sie schlugen vor, Werbeplakate, Anzeigen in den Fahrzeugen und sogar Durchsagen während der Fahrt zu nutzen. Ziel ist es, dass mehr Fahrgäste von dieser Option wissen und sie auch nutzen.

Die Stadt und die MVG teilen mit, dass sie das Anliegen bereits umsetzen. Die Fahrgäste werden bereits über Ticker in den digitalen Anzeigen, kurze Beiträge auf der Website mvg.de sowie über Spots im Fahrgast-TV und in den sozialen Medien informiert. Diese Hinweise erscheinen allerdings in unregelmäßigen Abständen.

Zusätzlich gibt es eine größere Aktion zum Thema Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr. Diese Kampagne heißt „sicher unterwegs“ und wurde am 13. März 2026 gestartet. Dabei arbeitet die MVG mit der Deutschen Bahn sowie der Münchner Polizei und der Bundespolizei zusammen. Mehr Informationen dazu gibt es auf der Homepage der MVG.

Die Stadt geht davon aus, dass die Angelegenheit mit diesen Maßnahmen erledigt ist.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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