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München weitet flexible Rufbus-Systeme in den Außenbezirken aus

In einigen Stadtteilen Münchens soll der Nahverkehr flexibler werden. Die Stadt plant gemeinsam mit dem Landkreis neue On-Demand-Busse, die man bei Bedarf ruft.

In München (Bayern) wird der öffentliche Nahverkehr moderner und flexibler. Die Stadt beteiligt sich an der Ausweitung eines sogenannten On-Demand-Services. Das bedeutet: Anstatt starr nach Fahrplan zu fahren, können Fahrgäste Busse flexibel anfordern.

Konkret geht es darum, das bestehende System „FLEX“ aus dem Landkreis München auf angrenzende Stadtbezirke auszuweiten. Davon sollen vor allem die Bewohner in Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln, Hadern, Pasing-Obermenzing sowie Aubing-Lochhausen-Langwied profitieren. Ziel ist es, dass die Übergänge zwischen Stadt und Umland besser funktionieren.

Ein konkretes Beispiel zeigt die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG): Die Buslinien 258 und 269, die fast nur im Landkreis München fahren, sollen voraussichtlich ab 2028 durch ein solches flexibles System ersetzt werden. Davon sind vor allem die Gemeinden Neuried, Gräfelfing und Planegg betroffen. Damit das Angebot funktioniert, muss auch das angrenzende Stadtgebiet von München mit einbezogen werden.

Parallel dazu läuft das Projekt „Optibus“. Hierbei wird das gesamte Busnetz innerhalb der Stadt untersucht, um zu sehen, wo flexible Angebote sinnvoll sind. Die ersten Ergebnisse dieser Analyse werden im Laufe des Jahres 2026 erwartet. Dabei wird auch genau geschaut, wie die Verbindungen zwischen der Stadt und dem Umland verbessert werden können.

Die rechtlichen Grundlagen für diese Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landkreis wurden bereits 2024 in einem Gutachten geklärt. Nun geht es um die praktische Umsetzung der neuen Verkehrsform.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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