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München: Keine verkehrsberuhigten Bereiche für Laim

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In mehreren Straßen im Stadtteil Laim sollte der Verkehr eingeschränkt werden. Die Stadt lehnt die Pläne nun jedoch ab.

In dem Münchner Stadtteil Laim (Landeshauptstadt Bayern) sollte es in einigen Straßen ruhiger werden. Die Stadträtin Alexandra Gaßmann hatte die Stadtverwaltung gebeten, die Ofener Straße, die St.-Ulrich-Straße sowie den Bereich Haunerstraße und Friedberger Straße zu prüfen. Ziel war es, dort sogenannte verkehrsberuhigte Bereiche einzurichten.

Das Mobilitätsreferat hat diesen Wunsch nun abgelehnt. Der Grund ist schlicht der Platzmangel. Damit eine Straße offiziell als verkehrsberuhigt gilt, muss sie eine bestimmte Gestaltung haben. Sie muss den Eindruck vermitteln, dass die Menschen dort wichtiger sind als die Autos. Meistens ist dafür ein ebener Ausbau über die gesamte Breite nötig, inklusive spezieller Markierungen für Parkplätze und Hindernisse, die das Tempo drosseln.

Die Stadt geht davon aus, dass eine Straße mindestens 8,50 Meter breit sein muss, damit das sinnvoll funktioniert. In den betroffenen Straßen in Laim sind es aber nur zwischen 6 und 6,30 Meter. Die Behörde erklärt, dass eine Verkehrsberuhigung ohne den entsprechenden Umbau sogar gefährlich für Fußgänger sein könnte.

Ein anderes Problem, das viele Bewohner in Laim beschäftigt, ist das Parken auf den Gehwegen. Die Stadt weiß darum und arbeitet gerade an einem neuen Plan für das gesamte Stadtgebiet. Es soll systematisch neu geregelt werden, wo Autos auf Gehwegen stehen dürfen und wo nicht. Die Anpassungen erfolgen schrittweise. Die Stadt geht davon aus, dass auch die Straßen in Laim Teil dieser Analyse sind und dort bald Änderungen kommen.

Mit dieser Antwort betrachtet die Stadt die Angelegenheit zu dem konkreten Antrag als erledigt.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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