München verlängert Projekt Brückenschlag bis 2028
Das Projekt „Brückenschlag“ in München (Bayern) wird verlängert. Bis zum 31. Juli 2028 gibt es weiterhin Beratungen und Kurse für Menschen, die Unterstützung bei der Jobsuche brauchen. Das Angebot richtet sich speziell an die Bewohner in Berg am Laim, Giesing und Ramersdorf.
Seit dem Start im August 2023 haben bereits 196 Menschen mitgemacht. Damit wurden die ursprünglichen Ziele sogar übertroffen. Besonders beliebt ist die Ausbildung zur Betreuungskraft. Hier haben schon 66 Teilnehmer die Qualifizierung geschafft. Außerdem gab es 41 Module für die Basisqualifizierung. Dabei ging es zum Beispiel um Deutsch für den Beruf, Mathematik, den Umgang mit dem Computer oder Tipps für die Bewerbung.
Das Projekt ist so aufgebaut, dass die Hürden für die Teilnehmer niedrig sind. Die Kurse finden vormittags direkt in den Stadtteilen statt. Das hilft vor allem Menschen, die sich um Kinder oder Angehörige kümmern müssen. Zudem erreicht das Programm Leute, die keine Hilfe vom Jobcenter bekommen.
Neben der Jobsuche geht es auch um das Miteinander in den Vierteln. Bisher gab es 34 Veranstaltungen im Quartier, an denen rund 950 Menschen teilnahmen. Fast 500 Beratungsgespräche wurden geführt.
Die Finanzierung ist weitgehend gesichert. 90 Prozent der Kosten übernehmen der Europäische Sozialfonds und der Bund über das Programm BIWAQ. Die Stadt München steuert Personal aus dem Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramm (MBQ) bei. Zusätzliches Geld aus dem städtischen Haushalt ist für die Verlängerung nicht nötig.
Wer mehr wissen möchte, findet Informationen unter www.muenchen.de/brueckenschlag.
Quelle: München – zur Originalmeldung