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München sucht Parkplätze für Wiesn-LKW

Die Stadt sucht nach Lösungen für das Problem der fehlenden Abstellflächen für LKW und Packwagen bei Großveranstaltungen wie dem Oktoberfest.

In München (Bayern) wird es für Schausteller immer schwieriger, einen Platz für ihre Fahrzeuge zu finden. Wenn das Oktoberfest oder andere große Feste anstehen, brauchen die Beschicker Flächen für ihre LKW und Packwagen. Doch weil in der Stadt immer mehr Baulücken geschlossen werden, gibt es kaum noch freie Grundstücke. Das führt dazu, dass LKW oft in Wohnstraßen parken, was die Anwohner ärgert. Zudem steigen die Kosten für die Veranstalter, wenn sie weit weg parken müssen.

Auf einen Antrag von Stadtratsmitgliedern der CSU und den Freien Wählern hat die Stadt nun reagiert. Mehrere Ämter haben geprüft, wo man Platz schaffen könnte. Das Ergebnis ist durchwachsen: Parks und Grünanlagen fallen weg, da dort keine befestigten Flächen existieren und der Naturschutz dagegen spricht. Auch das Baureferat hat keine passenden Flächen auf Lager.

Das Kommunalreferat kann jedoch zwei mögliche Flächen anbieten. Eine liegt in Moosach an der Triebstraße, dort muss aber erst eine alte Lagerhalle abgerissen werden. Die zweite Fläche befindet sich im Osten der Stadt am Vogelweideplatz. Beide Grundstücke stehen nicht dauerhaft zur Verfügung, sondern nur für einige Monate oder Jahre. Die Stadt sucht hierfür einen Hauptmieter, der die Nutzung koordiniert und das Gelände betreut.

Zusätzlich gibt es eine Option auf dem Gelände der Messe München. Wer dort Platz für seine LKW sucht, kann sich per E-Mail an das Kommunalreferat wenden, das dann den Kontakt zur Messe herstellt. Im Olympiapark gibt es hingegen in den nächsten Jahren keinen Platz, da dort Sanierungen anstehen.

Die Stadt warnt, dass der Platz in München insgesamt knapp wird. Immer mehr Flächen werden für Wohnungen, Schulen oder Radwege genutzt, während gleichzeitig mehr Veranstaltungen stattfinden. Es sei schwierig, gute Grundstücke unbebaut zu lassen, nur um sie zeitweise als Parkplatz für Schausteller zu nutzen.

Ob die vorgeschlagenen Flächen am Ende wirklich ausreichen und wer sie mietet, muss sich nun zeigen. Die zuständigen Ämter beobachten die Situation weiter.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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