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München stoppt Bau eines Schulpavillons in der Knappertsbuschstraße

Ein geplanter Pavillon für eine Schule in München wird nicht gebaut. Die Regierung von Oberbayern hat die nötigen Genehmigungen verweigert.

In der Knappertsbuschstraße 43 in München sollte ein Schulpavillon entstehen. Auch ein weiterer Standort an der Ruth-Drexel-Straße 27 war geplant. Doch das Projekt ist gestoppt worden. Die Stadt hat die Planung nach der Entwurfsphase beendet.

Der Grund dafür ist ein Streit zwischen der Stadt München und der Regierung von Oberbayern. Die Regierung wollte eine sogenannte schulaufsichtliche Prüfung. Dabei ging es vor allem darum, ob der Bedarf an neuen Räumen wirklich so groß ist, wie die Stadt behauptet. Zudem gab es Fragen dazu, wie die Sportflächenversorgung für die Schüler aussehen sollte und wie die Räume genau aufgeteilt werden.

Zwei Stadträte, Fabian Ewald und Jens Luther, hatten die Stadt mit Fragen zu diesem Versagen konfrontiert. Sie gaben an, die Regierung von Oberbayern habe wichtige Punkte als nicht ausreichend beantwortet eingestuft. Zudem sei das Projekt aus dem Investitionsprogramm der Stadt gestrichen worden, wodurch auch staatliche Fördergelder wegfielen.

Der Stadtschulrat Florian Kraus wehrt sich gegen die Vorwürfe. Er sagt, die Stadt habe alle Fakten und Begründungen geliefert. Man habe auch erklärt, wie die benachbarte Mittelschule Ausweichkapazitäten nutzen könne. Ein gemeinsames Gespräch mit der Regierung sollte die Probleme klären. Doch im Vorgespräch wurde klar: Die Regierung sieht den Bedarf an neuen Räumen einfach nicht. Ohne eine Änderung der Lage hätte ein Treffen keinen Sinn ergeben.

Da sich am Bedarf nichts geändert hat, plant die Stadt aktuell nicht, das Projekt noch einmal einzureichen. Erst wenn es in Zukunft neue, wesentliche Änderungen gibt, könnte die Planung wieder anlaufen und die Stadt erneut prüfen, ob es Fördergelder gibt.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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