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München: Stadt weiß nicht genau welche Bücher in Kitas stehen

Stadträte der AfD wollten wissen, ob in städtischen Kitas Bücher über queere Themen oder Sexualität genutzt werden. Die Antwort der Stadt fällt vage aus.

Drei Stadtratsmitglieder der AfD, Daniel Stanke, Markus Walbrunn und Iris Wassill, haben bei der Stadt München nachgehakt. Sie wollten wissen, ob in den städtischen Kindertagesstätten bestimmte Bücher stehen, die in Hannover bereits verteilt wurden. Dabei ging es vor allem um Titel, die Themen wie gleichgeschlechtliche Partnerschaften oder Körpererziehung behandeln.

Der Stadtschulrat Florian Kraus antwortete nun auf die Anfrage. Er stellte klar, dass die Stadt nicht zentral erfasst, welche Bücher die einzelnen Kitas genau einkaufen. Die Auswahl der Literatur liege in der Hand der jeweiligen Einrichtung. Wichtig sei nur, dass die Inhalte den Vorgaben des Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplans entsprechen.

Auch beim Spielmaterial gibt es keine detaillierte Liste für jedes Haus. Die Kitas bestellen ihre Sachen aus einem städtischen Rahmenkatalog für Spiel- und Bastelmaterial. Wie die Stadt genau auf die Ausstattung einwirkt, blieb in der Antwort eher allgemein.

Ein weiterer Punkt der Anfrage betraf den Schutz der Kinder vor Gewalt und sexuellen Übergriffen. Hierzu erklärte der Stadtschulrat, dass jede Kita ein eigenes Schutzkonzept haben muss. Außerdem gebe es ein spezielles Handbuch, das den Umgang mit sexualisierter Gewalt in den städtischen Einrichtungen regelt.

Die Stadt München (Bayern) sieht die Angelegenheit mit diesen Ausführungen als erledigt an.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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