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München prüft Sperrung der Furt am Rotkreuzplatz

Die Stadt überlegt, Autos an einer wichtigen Stelle am Rotkreuzplatz zu stoppen. Das soll mehr Platz für Fußgänger, Radfahrer und Grünanlagen schaffen.

Am Rotkreuzplatz (München) könnte es bald zu großen Änderungen im Verkehr kommen. Das Mobilitätsreferat plant eine Untersuchung, ob die sogenannte Furt zwischen der Nymphenburger Straße und der Wendl-Dietrich-Straße für Autos gesperrt werden kann.

Ziel der Stadt ist es, den Platz für Menschen attraktiver zu machen. Wenn die Autos wegfallen, gäbe es mehr Raum für Fußgänger und Radfahrer. Außerdem will die Stadt mehr Bäume und Grünanlagen pflanzen, damit die Aufenthaltsqualität vor Ort steigt.

Die Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Zuerst soll eine Machbarkeitsuntersuchung zeigen, ob der Plan funktioniert. Die Experten wollen die aktuelle Lage vermessen und genau zählen, wie viele Autos dort fahren. Mit Computer-Modellen soll berechnet werden, wohin der Verkehr ausweicht, wenn die Furt gesperrt wird. Parallel dazu werden Maßnahmen geplant, um diesen Ausweichverkehr zu lenken.

Ein wichtiger Punkt bleibt dabei der öffentliche Nahverkehr: Die Buslinie 62 soll weiterhin über den Rotkreuzplatz fahren können, damit die Verbindung zur U-Bahn erhalten bleibt.

Hintergrund der aktuellen Planung ist ein längerer politischer Austausch. Stadträte der CSU hatten zuvor gefordert, die Furt zu erhalten. Sie befürchteten, dass der Verkehr in die Nebenstraßen drückt und die Geschäfte in der Gegend darunter leiden. Die Stadt erklärte nun, dass eine solche Entscheidung rechtlich beim Oberbürgermeister liegt und nicht durch einen Beschluss im Stadtrat geregelt werden kann.

Wie es nun konkret weitergeht, hängt vom Ergebnis der Untersuchung ab. Erst danach wird entschieden, ob ein endgültiges Verkehrskonzept erstellt wird.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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