München prämiert neun Arthouse-Kinos mit Geldpreisen
In München (Bayern) gibt es neben den großen Blockbuster-Kinos auch viele kleine Arthouse-Kinos. Diese zeigen oft Filme, die man sonst kaum irgendwo sieht, oder Dokumentationen. Manchmal laufen die Filme in der Originalsprache mit Untertiteln. Oft gibt es nach den Vorstellungen auch Gespräche mit den Leuten, die die Filme gemacht haben.
Um diese Szene zu unterstützen, vergibt die Stadt jedes Jahr Preise. Insgesamt neun Programmkinos erhalten dieses Mal eine Förderung von jeweils 7.500 Euro. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 30. Juli, im Beisein geladener Gäste statt. Stadtrat David Süß und Kulturreferent Marek Wiechers überreichen die Preise.
Ausgezeichnet werden folgende Kinos und Betreiber: Das ABC Kino (Daniela Bergauer und Michael Hehl), das Arena Filmtheater (Markus Eisele und Christian Pfeil), die City-Atelier Kinos (Heinrich-Georg Kloster, Jan Rost und Holger Trapp), das Neue Rex (Thomas Wilhelm), das Neue Maxim Kino (Markus Eisele und Christian Pfeil), das Neue Rottmann Kino (Thomas Wilhelm), das Studio Isabella (Louis Anschütz und Hermine Bek), das Theatiner Film (Claire Schleeger und Bastian Hauser) sowie das Werkstattkino e.V. (Wolfgang Bihlmeir, Bernd Brehmer, Matthias Tiefenbeck, Doris Kuhn, Erich Wagner).
Wer wissen möchte, warum genau diese Kinos gewonnen haben, kann die Begründungen der Jury im Internet unter www.muenchen.de/kinoprogrammpreis nachlesen.
Quelle: München – zur Originalmeldung