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München plant bezahlbare Wohnungen für junge Berufsanfänger

Die Stadt München will jungen Erwachsenen zwischen 18 und 32 Jahren beim Start ins Arbeitsleben helfen und bietet kompakte Apartments an.

In München (Landeshauptstadt von Bayern) wird es für junge Leute einfacher, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Der Sozialausschuss des Stadtrats hat am 23. Juli 2026 das Projekt „StarterWohnen“ beschlossen. Das Angebot richtet sich an Berufstätige im Alter von 18 bis 32 Jahren.

Die Stadt plant insgesamt 72 neue Wohneinheiten. Zudem werden 22 Wohnungen, die bisher für das „Junge Wohnen“ gedacht waren, in das neue Projekt überführt. Die Wohnungen sind vor allem Ein-Zimmer-Apartments. Sie sind bewusst klein und funktional gebaut, damit die Miete auch am Anfang der Karriere bezahlbar bleibt. Die Mietverträge sind unbefristet.

Besonderes Augenmerk liegt auf Menschen, die in sogenannten Mangelberufen arbeiten. Das bedeutet, dass vor allem Kräfte aus der Pflege, vom Rettungsdienst, Busfahrer oder Mitarbeiter der Müllabfuhr bevorzugt werden. Bürgermeisterin Verena Dietl betonte, dass genau diese Menschen die Stadt täglich am Laufen halten und deshalb eine bezahlbare Bleibe brauchen.

Ein Teil der Wohnungen ist für Menschen reserviert, die es im Leben schwerer hatten. Bis zu 45 Prozent der Plätze sind für junge Erwachsene gedacht, die zum Beispiel aus einer Jugendhilfeeinrichtung kommen, anerkannte Geflüchtete sind oder zuvor im „AzubiWohnen“ gelebt haben.

Als Pilotprojekt startet die Stadt in der Lilli-Kurowski-Straße im Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl. Dort wird es zunächst zwölf Wohnungen geben. Die Stadt sucht außerdem laufend nach weiteren möglichen Standorten für das Projekt.

Weitere Details zum genauen Vergabeverfahren und den Mietpreisen liegen bislang nicht vor.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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