Zum Inhalt springen
newssofort.de

München: Neues Programm im Filmmuseum startet

Vom 9. September bis 20. Dezember zeigt das Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum eine breite Auswahl an Klassikern, Retrospektiven und besonderen Filmreihen.

Das Filmmuseum in München (Bayern) hat sein neues Programm veröffentlicht. Die Filme laufen vom 9. September bis zum 20. Dezember. Wer wissen will, was genau auf der Leinwand landet, kann das Programm online unter www.muenchner-stadtmuseum.de/film einsehen. Wer lieber etwas in der Hand hält, findet das gedruckte Heft im Foyer des Museums am St.-Jakobs-Platz 1.

Den Start machen drei große Retrospektiven. Es gibt die digitalisierten Werke des Franzosen Jean Eustache mit deutschen Untertiteln. Zudem wird das klassische Hollywood-Kino mit Humphrey Bogart gefeiert, der als Ikone mit Hut und Trenchcoat gilt. Auch die Filme des Italieners Federico Fellini sind Teil des Programms, wobei seine Werke oft zwischen Traum und Realität schwanken.

Ein besonderer Fokus liegt auf Filmpionierinnen aus den 50er und 60er Jahren. Die Regisseurinnen Ida Lupino aus Amerika, Muriel Box aus England und Jacqueline Audry aus Frankreich schufen Filme, die in Deutschland kaum bekannt sind, aber nun restauriert gezeigt werden. Außerdem präsentiert das Kino den Regisseur Josef Rödl, der Absolvent der HFF München ist. Er wird die Retrospektive seiner eigenen Filme persönlich begleiten.

Das Programm bietet darüber hinaus viel Abwechslung: Es gibt phantastische Filme aus Korea unter dem Titel „Korean Mysteries“, eine Reihe zu Film und Psychoanalyse sowie den Kurzfilmabend „Zuschauerkino“. Gezeigt werden zudem Filme zum Thema Postkolonialismus und ein Jubiläumsabend zu 100 Jahren „Faust“ von F.W. Murnau, bei dem Live-Musik mitspielt. Das Festival Underdox ist zu Gast und das Rumänische Filmfestival feiert seine 20. Ausgabe.

Zum Abschluss der Spielzeit im Dezember kommt traditionell Werner Herzog zu Besuch. Er verleiht den Werner-Herzog-Filmpreis an Gabriela Osio Vanden und Jack Weisman für den Dokumentarfilm „Nuisance Bear“.

Der Eintritt kostet normalerweise 5 Euro. Mitglieder im Förderverein MFZ zahlen 3 Euro. Für Filme mit Live-Musik, 3D oder bei besonderer Länge gibt es Aufschläge. Karten kann man sieben Tage vorher online oder an der Abendkasse kaufen, die eine Stunde vor dem Film öffnet. Reservieren ist nicht möglich. Das Kino ist rollstuhlgerecht und hat eine Induktionsschleife für Menschen mit Hörschädigungen.

Quelle: München – zur Originalmeldung

← Zurück zur Übersicht

Weitere Meldungen aus München

Alle ansehen