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München: Neue Bäume für den Gärtnerplatz

Am Gärtnerplatz sterben viele Bäume ab. Nun erklärt die Stadt, warum das passiert ist und was die neuen Pflanzen kosten.

Am Gärtnerplatz (München) gab es ein Problem mit dem Grün: Zwölf Bäume sind dort abgestorben. Das ist ein Großteil der Bäume, die es an diesem Ort gibt. Die Stadt ersetzt die toten Pflanzen nun nach und nach durch Zierkirschen.

Warum die Bäume gestorben sind, hat die Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer auf eine Anfrage von CSU-Stadträten erklärt. Die Bäume wurden vor 20 Jahren gepflanzt. Damals wurden sie aber nicht nach den heutigen Standards gesetzt. Die Bedingungen am Standort waren schlicht zu schlecht. Dadurch waren die Bäume nicht stark genug, um sich gegen Schädlinge zu wehren, und starben schließlich ab.

Damit das nicht noch einmal passiert, geht die Stadt jetzt anders vor. Die neuen Standorte werden optimiert. Das bedeutet, dass die Pflanzgruben heute viel größer sind und mit einem speziellen Material befüllt werden, das Wasser besser speichert. Zudem gibt es eine fünfjährige Pflegephase, in der die Bäume gegossen werden, bis sie es alleine schaffen.

Die Kosten für diese Maßnahme sind beachtlich. Für jeden neuen Baum fallen etwa 7.000 Euro an. In diesem Preis ist alles enthalten: vom Aushub der Grube über das spezielle Substrat bis hin zur Pflege in den ersten fünf Jahren. Die Kosten für die ursprünglichen Bäume von vor 20 Jahren liegen dem Baureferat nicht mehr vor.

Obwohl die Stadt nun alles tut, um den Bäumen den bestmöglichen Start zu ermöglichen, gibt es keine Garantie. Da Bäume Teil der Natur sind, könnten sie in Zukunft trotzdem durch unvorhersehbare Umwelteinflüsse oder neue Schädlinge sterben.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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