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München: Mobile Heizung im Harthof sorgt für Streit

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In einem Wohnblock am Erwin-von-Steinbach-Weg fällt die Gasheizung seit 2023 aus. Nun streiten Mieter und die Stadtverwaltung über die Kosten der Ersatzlösung.

Im Münchner Stadtteil Harthof (München, Bayern) gibt es Ärger in einem Wohnblock der Münchner Wohnen. Am Erwin-von-Steinbach-Weg 20-26 sind im Jahr 2023 nacheinander beide Heizkessel der Gaszentralheizung kaputtgegangen. Seitdem ist die Anlage nicht mehr in Betrieb. Damit die 32 Mietparteien im Winter nicht frieren, wurde eine mobile Öl-Heizzentrale aufgestellt.

Die Bewohner sind jedoch unzufrieden. 25 der 32 Parteien schrieben bereits im Oktober letzten Jahres einen Brief an den Oberbürgermeister und baten um Hilfe. Die Mieter befürchten, dass sie durch die Öl-Heizung höhere Kosten tragen müssen, obwohl sie nichts für den Defekt können. Eine Forderung nach Mietminderung wies die Wohnungsgesellschaft bisher ab. Die Münchner Wohnen begründete dies damit, dass die Energiekosten von 2023 auf 2024 sogar gesunken seien. Die Bewohner sehen das anders: Sie glauben, dass die Kosten nur deshalb sanken, weil die Menschen aus Angst vor hohen Rechnungen weniger geheizt haben.

Die Stadtverwaltung erklärte auf Anfrage von Stadtratsmitgliedern, warum die Reparatur so lange dauert. Das Haus soll langfristig an die Fernwärme angeschlossen werden. Da dieser Umbau aufwendig ist und mit den Stadtwerken abgestimmt werden muss, wurde die mobile Lösung gewählt. Die Arbeiten sollen bis September 2026 fertig sein. Dann soll die hauseigene Heizung zur nächsten Heizperiode wieder laufen.

Zu den Kosten sagt die Stadt, dass die Mietparteien nur die tatsächlich verbrauchten Heizölkosten zahlen. Die Kosten für den Betrieb des Heizmobils selbst übernehme die Vermieterin. Ob die Mieter durch den Wechsel von Gas auf Öl finanziell schlechter gestellt wurden, wird geprüft. Die Verwaltung betont, dass Heizöl im Jahr 2024 zeitweise günstiger war als Gas. Für das aktuelle Abrechnungsjahr 2026 wird die Kostenentwicklung genau analysiert, um eventuelle Entlastungen zu prüfen.

Ob und inwieweit die Mieter tatsächlich einen wirtschaftlichen Schaden erlitten haben, ist derzeit noch nicht abschließend geklärt.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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