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München kämpft mit Hitze: Neue Analyse zeigt Problemzonen

Die Stadt hat eine neue Klimaanalyse erstellt. Sie zeigt genau, wo es in München zu heiß wird und wie mehr Bäume helfen können.

In München (Bayern) wird es immer heißer. Das zeigt eine neue Stadtklimaanalyse, die das Referat für Klima- und Umweltschutz entwickelt hat. Der Stadtrat hat das Projekt bereits am 29. Juli beschlossen. Die Analyse nutzt wissenschaftliche Daten, um zu zeigen, welche Stadtteile besonders unter der Hitze leiden und wo es in Zukunft kritisch wird.

Die Zahlen der Bürgermeisterin Mona Fuchs machen deutlich, wie schnell sich das Klima verändert hat. Bis Juli gab es in diesem Jahr schon 25 Tage mit über 30 Grad. Zum Vergleich: Zwischen 1960 und 1990 waren es im gesamten Jahr im Schnitt nur drei bis fünf solcher Tage. Besonders extrem war der Juni, in dem das Thermometer auf 37,6 Grad stieg – so heiß war es im Juni in München noch nie.

Um die Stadt lebenswert zu halten, setzt die Verwaltung auf mehr Grün und eine bessere Belüftung. Ein Ziel ist die sogenannte „3-30-300-Vision“. Das bedeutet: Jeder Bewohner soll von zu Hause aus mindestens drei Bäume sehen. Öffentliche Plätze sollen zu 30 Prozent beschattet sein und eine Grünfläche muss maximal 300 Meter entfernt liegen.

Ein wichtiger Punkt der Analyse ist das „Alpine Pumpen“. Dabei handelt es sich um ein Windsystem, das nachts kühle Luft von den Alpen in die Stadt bringt. Die Stadt will diese natürlichen Kaltluftwege schützen und besser nutzen, damit die Menschen nachts wieder besser schlafen können.

Das Herzstück der Analyse ist eine Planungshinweiskarte. Sie zeigt verschiedene Szenarien: Eines zeigt den aktuellen Stand, ein anderes eine Erwärmung um drei Grad und ein drittes die Wirkung einer „Grünen Stadt“. Die Karte hilft der Stadtverwaltung zu entscheiden, welche Flächen unbedingt erhalten bleiben müssen und wo dringend Maßnahmen gegen die Hitze nötig sind.

Die Analyse ist eine Aktualisierung der Daten von 2014 und Teil des größeren Konzepts „Klimaresilientes München 2050“. Weitere Informationen und die Karte sind online auf den Seiten der Stadt München verfügbar.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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