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München glättet Bordsteinkanten an über 120 Radwegen

Bordsteinkanten in der Waisenhausstraße vor und nach der Abflachung (Foto: Baureferat) Copyright und Urheber siehe München

Das Baureferat hat viele holprige Übergänge für Radfahrer ebener gemacht. Finanziert wurde das Projekt durch eine Bürgeridee.

Wer in München (Bayern) mit dem Fahrrad unterwegs ist, muss an vielen Stellen nicht mehr über hohe Bordsteinkanten hüpfen. Das Baureferat hat an bisher mehr als 120 Übergängen von Radwegen die Kanten abgeschliffen. Jetzt sind die Übergänge bündig mit der Fahrbahn. Das macht das Fahren flüssiger und sicherer.

Besonders betroffen waren Strecken, die viele Radfahrer nutzen. So wurden unter anderem die Waisenhausstraße, die Zschokke-Straße, die Würmtal-Straße und die Knorrstraße bearbeitet. Die Stadt will damit verhindern, dass Radfahrer an den Übergängen ins Stolpern geraten oder Einkäufe aus dem Korb fallen.

Die Idee dazu kam direkt von den Bürgern. Bei dem Projekt „MünchenBudget 2025“ war der Vorschlag, diese holprigen Stellen zu glätten, eine der zehn Gewinnerideen. Insgesamt standen dafür 100.000 Euro zur Verfügung. Damit wurde versucht, so viele Stellen wie möglich zu bearbeiten.

Um die richtigen Orte zu finden, hat die Stadt mit Vertretern vom „Radentscheid München“ zusammengearbeitet. Außerdem wurden Hinweise aus einer Meldeplattform für Radverkehr genutzt, über die Bürger selbst Problemstellen melden konnten. Viele der verbesserten Stellen gehören zum offiziellen Radwegenetz der Stadt.

Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer erklärte, dass solche Maßnahmen mit wenig Aufwand einen großen Nutzen bringen. Neue Radwege würden sowieso direkt ohne Bordsteinkanten gebaut. Bei den alten Wegen sei das Abschleifen eine günstige Lösung, um das Netz zu verbessern.

Eine komplette Liste aller 120 bearbeiteten Übergänge sowie weitere Informationen zu den Gewinner-Vorschlägen des Budgets findet man auf der Internetseite unser.muenchen.de/muenchenbudget2025.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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