München: Gesundheitsreferat warnt vor gefährlicher UV-Strahlung
Die Urlaubszeit hat begonnen und viele Menschen aus München (Bayern) zieht es in die Sonne. Ob am Strand, an der Isar oder auf der eigenen Terrasse: Das Gesundheitsreferat der Stadt warnt davor, die UV-Strahlung zu unterschätzen. Laut Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek ist ein verantwortungsvoller Umgang mit der Sonne wichtig, um die Gesundheit nicht zu gefährden.
Besonders gefährlich ist die Strahlung in der Nähe des Äquators oder in großen Höhen, zum Beispiel beim Wandern in den Bergen. Auch heller Sand und Wasser verstärken die Wirkung der Sonne, weil sie das Licht reflektieren. Wer zu viel Sonne tankt, riskiert nicht nur vorzeitige Hautalterung, sondern auch bleibende Schäden an den Augen oder im schlimmsten Fall Hautkrebs. Das Ziel muss sein, Sonnenbrände komplett zu verhindern.
Das Gesundheitsreferat empfiehlt eine einfache Reihenfolge: Zuerst vermeiden, dann bedecken und erst am Ende Sonnencreme nutzen. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Belastung am höchsten. In dieser Zeit sollte man im Schatten bleiben oder in geschlossene Räume gehen.
Wer sich dennoch draußen aufhält, sollte lange Kleidung tragen. Ein Hut oder eine Kappe schützt den Nacken und die Ohren, eine Sonnenbrille die Augen. Es gibt zudem spezielle Badekleidung mit UV-Schutz.
Für Stellen, die man nicht bedecken kann – wie das Gesicht oder die Handrücken – ist Sonnencreme wichtig. Diese sollte einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 haben, besser 50 oder 100. Die Creme muss regelmäßig erneuert werden, besonders wenn man badet oder stark schwitzt. Die Stadt betont: Sonnencreme ist kein Freifahrtschein, um unnötig lange in der prallen Sonne zu bleiben.
Besondere Vorsicht gilt für Kinder. Säuglinge sollten überhaupt keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden.
Wer mehr wissen will, findet Informationen unter www.muenchen.de/hitze sowie beim Bundesamt für Strahlenschutz (www.bfs.de/DE/home/home_node.html) und beim Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention (www.stmgp.bayern.de/vorsorge/umwelteinwirkungen/uv-strahlung).
Quelle: München – zur Originalmeldung