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München eröffnet neuen Maria-Nindl-Platz im Prinz-Eugen-Park

Copyright und Urheber siehe München

Nach einer langen Bauzeit gibt es im Viertel einen neuen Treffpunkt. Der rund 4.000 Quadratmeter große Platz verbindet Wohnungen, Geschäfte und Kultur.

Am Samstag wurde der Maria-Nindl-Platz im Prinz-Eugen-Park in München (Bayern) offiziell eröffnet. Bürgermeisterin Mona Fuchs, Baureferentin Jeanne-Marie Ehbauer und Samuel Moser vom Bezirksausschuss Bogenhausen schnitten gemeinsam mit Vertretern der Genossenschaft für Quartiersorganisation (GeQo) und der „Neuen Ziegelei“ das Band durch.

Viele Anwohner kamen zur Feier vorbei. Für die Kinder gab es Spiele, eine Modenschau und eine Sambagruppe sorgten für gute Stimmung. Ein besonderer Moment war der Start des Wasserspiels „Salon der Gezeiten“. Die Künstlerin Judith Albert hat dort eine Sesselgruppe aus Naturstein im Chesterfield-Stil gestaltet. In einem flachen Becken steigt und sinkt das Wasser im Rhythmus eines künstlichen Mondes, der über der Anlage schwebt.

Der Platz ist vor allem für Fußgänger gedacht und verbindet die Eugen-Jochum-Straße mit der Ruth-Drexel-Straße. Damit ist die „Neue Ziegelei“, das Zentrum für Soziales und Kultur, direkt in die Fläche eingebunden. Damit die Menschen im Sommer nicht in der Hitze stehen, wurden 39 neue Bäume gepflanzt, die Schatten spenden. Die Bäume stehen in großen Beeten mit Gräsern und Stauden, was auch Insekten hilft. Damit ist der Platz besser an das Klima der Zukunft angepasst. Zudem versickert das Regenwasser direkt vor Ort und bewässert so die Pflanzen.

Für den Alltag gibt es praktische Details: 55 Fahrradständer, Bänke mit Lehnen und einen Trinkbrunnen. Blindenleitsysteme sorgen dafür, dass auch Menschen mit Sehbehinderung sicher von der Neuen Ziegelei zu den Geschäften und Wohnhäusern kommen. Im Süden des Platzes wurden Stromanschlüsse installiert. Das bedeutet, dass die GeQo dort in Zukunft Märkte und Veranstaltungen organisieren kann.

Die Stadt hat die Wünsche der Anwohner in die Planung einbezogen. Die Menschen im Viertel wollten mehr Grün, einen begehbaren Brunnen und Platz für Märkte. Das Projekt kostete insgesamt rund 5,8 Millionen Euro. Ein Teil der Kosten für die Fahrradständer wurde vom Bund übernommen.

Der Bau startete im Mai 2025. Die Tiefbauarbeiten werden voraussichtlich Ende August 2026 fertig sein. Die letzten Pflanzen werden dann bis zum Frühjahr 2027 in die Erde gesetzt.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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