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München bleibt im Minus: Stadtrat bestätigt Bilanz 2025

Die Stadt München hat ihr Kassenbuch für das Jahr 2025 geschlossen. Zwar sieht das Ergebnis besser aus als im Vorjahr, doch die finanzielle Lage bleibt angespannt.

Der Stadtrat hat in seiner Vollversammlung am 29. Juli 2026 den Jahresabschluss der Landeshauptstadt München (Bayern) bestätigt. Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild: Das Jahresergebnis liegt zwar immer noch im Minus, aber mit 140 Millionen Euro ist das Loch deutlich kleiner als im Vorjahr. Damals fehlten noch 636 Millionen Euro.

Die Stadt hat im Jahr 2025 versucht, das Ruder herumzureißen. In der Verwaltung wurden bei Sach- und Dienstleistungen gespart, was die Ausgaben um 100 Millionen Euro senkte. Die Steuereinnahmen blieben mit 5,7 Milliarden Euro stabil, auch wenn sie etwa 150 Millionen Euro unter den ursprünglichen Planungen lagen. Gleichzeitig stiegen jedoch die Kosten für Transferleistungen kräftig an.

Ein großes Problem bleibt die Finanzierung von Bauprojekten und Anschaffungen. Die Investitionen kosteten 2,2 Milliarden Euro. Da das Geld aus dem laufenden Betrieb bei weitem nicht ausreichte, musste die Stadt über zwei Milliarden Euro an Krediten aufnehmen. Die Verschuldung ist also weiter gestiegen.

In der Bilanz spiegelt sich das wider: Die Gesamtsumme kletterte von 31,3 auf 37,8 Milliarden Euro. Das liegt einerseits an den neuen Investitionen und andererseits daran, dass sogenannte stille Reserven gehoben wurden. Das Anlagevermögen stieg dadurch auf 35,9 Milliarden Euro.

Stadtkämmerer Christoph Frey sieht keinen Grund zur Entspannung. Er verglich die Stadt mit einem Patienten, der zwar körperlich robust ist, aber dringend seinen Lebensstil ändern muss. Das bedeutet für die Zukunft: Die Stadt muss weiterhin sparen und die Neuverschuldung bremsen, damit die Finanzlage wieder stabil wird.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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