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München bleibt beliebt bei Touristen

Trotz teurerem Kerosin und politischer Spannungen kommen viele Gäste in die bayerische Landeshauptstadt. Die neuesten Zahlen für das erste Halbjahr 2026 liegen vor.

München (Bayern) zieht auch in schwierigen Zeiten viele Besucher an. Im ersten Halbjahr 2026 kamen 4,3 Millionen Touristen in die Stadt. Das sind 3,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Insgesamt schliefen die Gäste 8,8 Millionen Mal in München, was einem Plus von 0,1 Prozent entspricht.

Die Bedingungen waren laut dem Referenten für Arbeit und Wirtschaft, Dr. Christian Scharpf, nicht einfach. Der Konflikt im Nahen Osten hat Spuren hinterlassen. Die Preise für Kerosin und Kraftstoff sind gestiegen, und es gab zeitweise weniger Flugverbindungen nach München. Zudem waren manche Reisende verunsichert. Trotzdem blieb der Anteil der Fernmärkte an den gesamten Übernachtungen konstant.

Das Fundament für den Tourismus bilden vor allem Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Aus Deutschland kamen 2,6 Millionen Menschen (plus 3,9 Prozent), die für 5,1 Millionen Übernachtungen sorgten. Aus Österreich reisten 149.000 Gäste an (plus 8,6 Prozent) und übernachteten 250.000 Mal. Aus der Schweiz kamen 110.000 Besucher (plus 2,4 Prozent) mit insgesamt 215.000 Übernachtungen.

Wenn man auf die Welt schaut, bleiben die USA der wichtigste Markt für München. Von dort kamen 238.000 Gäste (plus 5,5 Prozent), die insgesamt 531.000 Mal übernachteten. Insgesamt reisten 1,6 Millionen Menschen aus dem Ausland nach München, was einem Anstieg von 1,8 Prozent entspricht. Die Zahl der Übernachtungen aus dem Ausland sank jedoch leicht um 0,5 Prozent auf 3,7 Millionen.

Ein Blick auf die Golfstaaten zeigt ein anderes Bild. Hier befürchteten Experten einen fast vollständigen Einbruch. Zwar kamen immer noch 38.000 Gäste, das sind aber 20,7 Prozent weniger als zuvor. Auch die Übernachtungen gingen in diesem Bereich um 15,9 Prozent auf 94.000 zurück.

In der Liste der Top-Zehn der Auslandsmärkte folgen nach den USA Italien mit 266.000 Übernachtungen, Österreich mit 250.000 und Großbritannien mit 228.000. Danach kommen die Schweiz, China, Südostasien, Skandinavien, Spanien und Frankreich.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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