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München: Bierverkaufsverbot im Univiertel gilt wieder für alle

Ab dem 4. September dürfen Kioske im Univiertel nach 22 Uhr kein Bier mehr verkaufen. Die letzten Betreiber haben ihre Klagen gegen das Verbot zurückgezogen.

Im Univiertel in München (Bayern) wird es nachts wieder ruhiger. Ab Freitag, dem 4. September, dürfen alle betroffenen Kioske im Viertel nach 22 Uhr kein Bier mehr verkaufen. Zuvor hatten zwei Betreiber gegen diese Regelung geklagt, doch nun haben sie ihre Klagen zurückgenommen. Sie akzeptieren damit die Vorgaben der Stadt.

Ein weiterer Kiosk hatte bereits verloren. Für diesen Betrieb hatte das Verwaltungsgericht entschieden, dass alkoholische Getränke zum Mitnehmen nach 22 Uhr verboten sind. Da die Stadt alle Betriebe im Viertel gleich behandeln muss, gilt das Verbot nun ausnahmslos für alle.

Der Grund für die harten Regeln ist der Ärger der Anwohner. Besonders in diesem Sommer hatten sich viele Menschen über den nächtlichen Lärm beschwert. Zudem wurde in Hauseingängen und Hinterhöfen uriniert und die Gehwege waren voller Glasscherben. Die Stadt hofft, dass die Situation durch das Verbot nun besser wird.

Oberbürgermeister Dominik Krause betonte, dass er ein gutes Miteinander zwischen den Feiernden, den Kioskbesitzern und den Bewohnern will. Zwar seien Freiräume für junge Menschen in einer Großstadt wichtig, aber gegenseitige Rücksichtnahme müsse an erster Stelle stehen.

Die Stadt wird nun darauf achten, dass die Regeln im Univiertel konsequent durchgesetzt werden. Ob die Maßnahmen tatsächlich zu weniger Müll und Lärm führen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Quelle: München – zur Originalmeldung

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