Monheim: Bürgermeisterin warnt vor gefährlichen Hunden
In Monheim (Nordrhein-Westfalen) gibt es derzeit Probleme mit der Hundehaltung. In den letzten Wochen haben sich immer mehr Bürger bei der Stadt beschwert. Es kam zu Vorfällen, bei denen Hunde andere Menschen oder Tiere verletzt oder sogar getötet haben. Die Stadt möchte verhindern, dass so etwas noch einmal passiert.
Bürgermeisterin Anita Ferber fordert deshalb von allen Hundehaltern mehr Verantwortung. Das gilt vor allem für die Sicherung auf dem eigenen Grundstück. Die Zäune müssen so gebaut sein, dass die Hunde nicht einfach weglaufen können.
Auch beim Spazierengehen gibt es klare Regeln. Ein Hund muss zwar nicht immer an der Leine laufen, aber er muss sofort auf seinen Besitzer hören. Die Person, die den Hund ausführt, muss ihn jederzeit unter Kontrolle haben und ihn im Notfall sofort anleinen können. Die Aussage „Der tut nichts“ reicht laut Stadt nicht aus.
Besonders Kinder haben oft Angst vor Hunden und können Gefahren schlecht einschätzen. Viele Menschen wollen zudem nicht von freilaufenden Tieren angesprungen werden.
Wer die Regeln nicht einhält und dadurch eine Gefahr für Menschen oder Tiere schafft, muss damit rechnen, dass die Stadt eine sicherheitsrechtliche Anordnung in Erwägung zieht.
Quelle: Monheim – zur Originalmeldung