Ministerin Scharrenbach besucht Wohnprojekt und Bahnhof in Erndtebrück
Auf Einladung von Bürgermeister Henning Gronau kam NRW-Ministerin Ina Scharrenbach nach Erndtebrück (Kreis Siegen-Wittgenstein). Zusammen mit Politikern der SPD, CDU und UWG sowie Projektleitern schaute sie sich an, was im Ort gerade passiert.
Zuerst ging es auf das Gelände des alten Sägewerks. Dort soll das Projekt „vielleben Erndtebrück“ entstehen. Früher hieß das Vorhaben noch „KoDorf“. Geplant ist ein kleines Dorf mit 23 nachhaltigen Häusern. Die Wohnungen sind kompakt und groß zwischen 36 und 64 Quadratmetern. Das alte Sägewerk selbst soll der Mittelpunkt werden. Dort soll es Platz für die Gemeinschaft, Sport und gemeinsames Arbeiten geben. Der Bebauungsplan steht bereits, aber für den Bau braucht die Genossenschaft Geld vom Staat. Die Ministerin gab Tipps, wie man die Förderanträge richtig stellt. Wenn alles klappt, geht es ab 2027 mit den ersten Bauarbeiten los.
Danach besichtigte die Ministerin den Bahnhof von Erndtebrück. Das Gebäude ist ein Denkmal und war lange in einem schlechten Zustand. Der private Investor Thomas Lippold hat das Haus vor fünf Jahren gekauft und saniert es nun. Das Dach wird gerade gemacht: Die alten Schindeln sind weg, Feuchtigkeitsschäden wurden behoben und neue Balken sind drin. Momentan werden die Gauben gebaut, damit man oben besser wohnen kann. Bis Ende des Jahres soll das Dach fertig sein.
Da der Denkmalschutz teuer und kompliziert ist, sucht auch hier der Besitzer nach Fördermitteln aus Nordrhein-Westfalen. Bürgermeister Gronau lobte, dass Herr Lippold für die Arbeiten Firmen aus der Region engagiert. So bleibt das Geld in der Gegend und die lokalen Betriebe haben Arbeit.
Wer mehr über das Wohnprojekt wissen will, kann auf der Webseite www.vielleben-erndtebrueck.de vorbeischauen.