Millionen für Seniorenheim in Reisbach
Im Kreisseniorenheim St. Josef in Reisbach (Landkreis Dingolfing-Landau, Bayern) wird bald viel gebaut. Das Gebäude soll komplett saniert und erweitert werden. Damit die Pflege im Landkreis zukunftsfähig bleibt, springt der Staat mit einer großen Summe ein. Die Gesundheitsministerin Judith Gerlach hat Landrat Werner Bumeder einen Förderbescheid über 4,88 Millionen Euro übergeben. Den symbolischen Scheck überreichte sie am Sonntag persönlich bei einem Besuch im Heim.
Das gesamte Projekt ist teuer. Nach aktuellen Schätzungen wird der Umbau rund 26,9 Millionen Euro kosten. Das Geld stammt aus dem Programm „PflegeSoNah“. Ziel ist es, dass pflegebedürftige Menschen in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.
Wenn die Arbeiten fertig sind, bietet das Heim über 80 Plätze für die vollstationäre Pflege und Kurzzeitpflege. Es wird zudem ein spezielles Hospizzimmer geben, damit Menschen am Ende ihres Lebens würdevoll begleitet werden können.
Das Haus soll aber mehr als nur ein Pflegeheim sein. Es entstehen Räume für einen Friseur und eine Fußpflege. Außerdem wird es eine Cafeteria geben, die für alle offen ist. Dort können Bewohner, Angehörige und die Leute aus dem Ort zusammenkommen. Auch Beratungs- und Präventionsangebote sind geplant.
Bei einem Rundgang durch das Haus sah sich die Ministerin gemeinsam mit dem Landrat, dem zweiten Bürgermeister Martin Huber und weiteren Verantwortlichen den aktuellen Zustand des Gebäudes an. Sie besprachen die Pläne für die Erweiterung.
Wie genau der Zeitplan für die Sanierung aussieht, ist bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen zu den genauen Bauphasen dauern an.