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Bürgermeister in Pilsting über Ganztagsbetreuung und Katzenstreit

Copyright und Urheber siehe Landkreis Dingolfing-Landau

Bei einer Versammlung im Landkreis Dingolfing-Landau haben sich Bürgermeister über Probleme mit der Kinderbetreuung, dem Tierschutz und der Energieversorgung ausgetauscht.

In Pilsting (Landkreis Dingolfing-Landau, Bayern) kamen kürzlich die Bürgermeister und Geschäftsleiter der Gemeinden zusammen. Im sanierten Marktsaal, der 5,4 Millionen Euro netto gekostet hat, diskutierten die Verantwortlichen über Themen, die den Alltag in den Orten prägen.

Ein großes Thema war die Betreuung von Grundschülern. Ab dem Schuljahr 2026/2027 haben Erstklässler einen Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung. Bis 2029 soll das auf alle Grundschulkinder ausgeweitet werden. Wichtig ist dabei: Es gibt keine Pflicht zur Ganztagsbetreuung und auch keinen Anspruch auf einen kostenlosen Platz.

Auch für den Tierschutz wurde geplädert. Ilona Wojahn vom Tierheim Quellenhof Passbrunn warnte vor zu vielen freilebenden Katzen. Allein im Juli kamen 26 Fundkatzen ins Tierheim, aber nur eine fand zurück zu ihrem Besitzer. In den letzten Jahren wurden insgesamt mehr als 1.800 Tiere kastriert, was über 154.000 Euro kostete. Deshalb fordert sie eine regionale Katzenschutzverordnung.

Zudem gab es Tipps gegen den Eichenprozessionsspinner. Andreas Kinateder erklärte, dass Gemeinden zwar nicht gesetzlich zur Bekämpfung verpflichtet sind, aber handeln müssen, wenn Gefahren bei Schulen oder Kindergärten bestehen. Nester sollten nur Profis entfernen, und gefährliche Bereiche müssen abgesperrt werden.

Landrat Werner Bumeder sprach über das Geld. Viele Gemeinden haben es schwer, weil die Kosten für Personal und Energie steigen. Er will die Kreisumlage trotzdem nicht erhöhen.

Beim Strom gibt es Fortschritte: Das Umspannwerk in Ohu soll nächstes Jahr starten. Es ist Teil des SüdOstLink-Projekts. So kann Windstrom nach Bayern kommen und Solarstrom aus der Region in den Norden fließen, damit weniger Photovoltaikanlagen abgeschaltet werden müssen.

Neu an Bord ist zudem Simon Able als Leiter der Kommunalaufsicht am Landratsamt, unterstützt von Nina Schöpf. Geplant sind außerdem ein zentraler Verkehrsübungsplatz und eine gemeinsame Klimaschutz-Koordination.

Quelle: Landkreis Dingolfing-Landau – zur Originalmeldung

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