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Michelstadt: Große Berufemesse für Kinder und Jugendliche

Copyright und Urheber siehe Odenwaldkreis

Am 28. August zeigt das Berufliche Schulzentrum in Michelstadt, welche Jobs es in der Region gibt. Über 30 Firmen laden zum Ausprobieren ein.

Wer will später eigentlich was werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Messe „Erlebnis Berufe“. Die Veranstaltung findet am 28. August im Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) in Michelstadt (Odenwaldkreis, Hessen) statt. Von 8:00 bis 16:30 Uhr können Kinder, Jugendliche und ihre Eltern kostenlos vorbeikommen.

Es wird kein langweiliges Vorstellen von Firmen, sondern eine echte Mitmach-Messe. Über 30 Unternehmen aus der Gegend sind dabei. Die Besucher können an verschiedenen Stationen selbst Hand anlegen und Berufe direkt ausprobieren. Wer es moderner mag, kann sich mit VR-Brillen virtuelle Einblicke in verschiedene Jobs holen. Auch die Schulwerkstätten des BSO stehen offen, wo Experten zeigen, wie ihr Handwerk funktioniert und Fragen beantworten.

Besondere Highlights stehen ebenfalls bereit: Der Info-Bus des Handwerks ist vor Ort und man kann sogar einen echten Gefängnistransporter besichtigen.

Speziell für die Eltern gibt es um 14:30 Uhr einen Vortrag von Professor Brändle von der Hochschule Pforzheim. Er spricht etwa 30 Minuten lang über Themen, die viele Eltern beschäftigen. Dabei geht es unter anderem darum, ob man mit einem Studium mehr verdient als mit einer Ausbildung oder einem Meistertitel. Außerdem erklärt er, warum Künstliche Intelligenz die Jobs nicht einfach vernichtet und wie man die Kinder bei der Berufswahl am besten unterstützt.

Für Verpflegung ist gesorgt. Die Schüler des BSO, die Metzger-Innung und ein Eiswagen verkaufen Leckereien und Getränke.

Organisiert wird die Messe von einem großen Netzwerk aus Bildung und Wirtschaft. Mit dabei sind unter anderem die Bundesagentur für Arbeit Michelstadt, die IHK Darmstadt Rhein Main Neckar, die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und die Wirtschaftsförderung des Odenwaldkreises. Gefördert wird das Projekt durch die Europäische Union sowie das Hessische Ministerium für Wirtschaft und das Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen.

Quelle: Odenwaldkreis – zur Originalmeldung

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