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Meerbusch führt digitale Bauanträge ein

Copyright und Urheber siehe Meerbusch

Wer in Meerbusch bauen will, kann seine Anträge ab sofort online einreichen. Das spart Papier und beschleunigt die Bearbeitung.

Bauherren und Planungsbüros in Meerbusch (Rhein-Kreis Neuss, Nordrhein-Westfalen) müssen ihre Unterlagen nicht mehr zwingend auf Papier einreichen. Ab sofort können Bauanträge und Bauvoranfragen digital übermittelt werden.

Das Ganze läuft über das Internetportal 'Bauportal.NRW'. Wer den Service nutzen möchte, muss sich dort anmelden. Das geht entweder über die BundID oder, was vor allem für Firmen und Architekten wichtig ist, über das 'Mein Unternehmenskonto' auf Basis von ELSTER.

Die digitale Lösung bringt Vorteile für beide Seiten. Die Unterlagen sind sofort da und müssen nicht erst per Post verschickt werden. So gelangen die Dokumente schneller an die zuständigen Fachstellen. Außerdem können die Antragsteller und die Bauaufsicht direkt digital miteinander kommunizieren, was den Papierstapel auf dem Schreibtisch verkleinert.

Grund für die Umstellung ist eine Änderung der Landesbauordnung in Nordrhein-Westfalen. Seit dem 1. September 2026 ist die elektronische Einreichung gesetzlich der Regelfall. Wer dennoch lieber auf Papier setzt, kann seine Anträge in einer Übergangszeit weiterhin schriftlich abgeben. Die Stadt Meerbusch scannt diese Unterlagen dann jedoch ein und bearbeitet sie intern digital weiter.

Um unnötige Zeitverluste zu vermeiden, empfiehlt die Stadt deshalb, die Anträge direkt online über das Bauportal.NRW zu stellen. Alle weiteren Infos zu den benötigten Unterlagen finden Interessierte direkt auf der Webseite des Portals.

Quelle: Meerbusch – zur Originalmeldung

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