Mannheim nutzt leerstehende Fläche im Stadthaus N1
In der Mannheimer (Baden-Württemberg) Innenstadt gibt es bald wieder etwas Neues zu entdecken. Im Stadthaus N1 steht eine Handelsfläche von etwa 300 Quadratmetern leer. Damit der Raum nicht einfach nur verwaist, hat die Stadt ein Konzept für eine Zwischennutzung entwickelt. Vom 25. August bis zum 1. Oktober 2026 ziehen dort verschiedene Organisationen ein und zeigen ihre Arbeit.
Das Ganze funktioniert wie ein Pop-up-Store: Die Eigentümer des Hauses, die Unternehmensgruppe Diringer und Scheidel, stellen die Fläche für diesen Zeitraum kostenlos zur Verfügung. Die Stadt möchte so Leuten eine Bühne bieten, die sonst in der City kaum sichtbar sind.
Das Programm ist in drei Etappen aufgeteilt. Den Anfang macht die Technische Hochschule Mannheim. Vom 25. August bis zum 11. September wird die Fläche zur Sommer-Residenz der Fakultät für Gestaltung. Dort gibt es ein offenes Atelier und Ausstellungen zum Thema Kommunikationsdesign. Studenten und Professoren zeigen nicht nur fertige Werke, sondern lassen die Besucher auch beim Arbeiten zusehen und mitmachen.
Danach wird es kreativ mit dem Captcha Designfestival. Vom 14. bis zum 21. September dreht sich alles um Design als Prozess. Das Festival wird von Studenten der TH Mannheim zusammen mit der Stadt, der Abendakademie und der Alten Feuerwache organisiert. Vor allem junge Leute sollen hier die Chance bekommen, in Workshops und Gesprächen mit Profis aus der Kreativbranche in Kontakt zu kommen.
Zum Abschluss geht es um die berufliche Zukunft. Unter dem Motto „Nach den Ferien doch nicht zurück in die Schule?!!“ informiert die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald über Ausbildungsplätze. Das passiert an den Tagen vom 22. bis 24. September sowie vom 29. September bis zum 1. Oktober, jeweils von 14 bis 16 Uhr. Gemeinsam mit den Innungen und der Agentur für Arbeit stehen die Berater Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit Rat zur Seite.
Organisiert wird der gesamte Ablauf von der Wirtschaftsförderung der Stadt Mannheim. Ob die Fläche nach dem 1. Oktober erneut für ähnliche Projekte genutzt wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
Quelle: Mannheim – zur Originalmeldung