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Mannheim: Drogenhandel aus Wohnung in den Quadraten

Ein 36-Jähriger hat aus seiner Wohnung in der Mannheimer Innenstadt Drogen verkauft. Bei einer Razzia fanden die Beamten neben Cannabis und Pillen auch Waffen.

Ein 36-jähriger Mann aus Mannheim (Baden-Württemberg) soll seine Wohnung in den Quadraten als Verkaufsstelle für Drogen genutzt haben. Die Ermittler gehen davon aus, dass er dort mindestens seit Juli 2026 in großem Stil mit Betäubungsmitteln gehandelt hat.

Am frühen Donnerstagmorgen schlugen die Beamten zu. Bei der Durchsuchung der Wohnung fanden sie eine beachtliche Menge an Drogen. Insgesamt sicherte die Polizei rund 2,9 Kilogramm Cannabis, 100 Gramm Amphetamin und 173 Ecstasy-Tabletten.

Besonders gefährlich war die Situation in der Wohnung: Direkt bei den Drogen lagerten verschiedene Waffen. Die Polizei fand Schusswaffen sowie Stich- und Hiebwaffen, auf die der Mann sofort hätte zugreifen können. Außerdem beschlagnahmten die Beamten über 7.200 Euro in bar, bei denen es sich vermutlich um Geld aus den Drogengeschäften handelt.

Am Donnerstagnachmittag wurde der Verdächtige dem Haft- und Ermittlungsrichter vorgeführt. Das Amtsgericht Mannheim erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln und Cannabis. Der Mann wurde daraufhin direkt in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Die Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft arbeiten weiter an dem Fall. Ob noch weitere Menschen in den Handel verwickelt sind, ist derzeit nicht bekannt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizeipräsidium Mannheim – zur Originalmeldung

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