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Loreley-Plateau: Neue Pläne für den BUGA-Park

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Was passiert 2029 auf der Loreley? Bei einem Bürgergespräch wurden die Pläne für den neuen BUGA-Park vorgestellt.

Auf dem Loreley-Plateau (Verbandsgemeinde Loreley, Rheinland-Pfalz) tut sich was. Bei einem sogenannten Zukunftsgespräch im Restaurant „Am Gläsernen Fels“ haben sich rund 40 Bürger und Pressevertreter informiert, wie die Bundesgartenschau 2029 (BUGA29) den Ort verändern soll. Sven Stimac, der Chef der BUGA29, und Bürgermeister Mike Weiland erklärten, dass die Loreley nicht neu erfunden, sondern sinnvoll ergänzt werden soll.

Der geplante BUGA-Park soll eine dauerhafte Anlage werden. Es gibt Pläne für Schaugärten, einen neuen Spielbereich und ein kleines Amphitheater für Veranstaltungen. Für den Nervenkitzel sind Riesenschaukeln vorgesehen. Das Ganze wird unter einem Erlebniskonzept mit Namen wie „Die Wunderkammer“ oder „Die Verführung“ laufen. Auch der Treppenweg vom Hafen hoch zum Plateau soll überarbeitet werden. Für diese Baumaßnahmen sind etwa 1,5 Millionen Euro netto eingeplant.

Bürgermeister Weiland machte deutlich, dass die Verbandsgemeinde selbst ebenfalls investiert. In den letzten Jahren flossen bereits rund 27 Millionen Euro in das Restaurant und den Landschaftspark. In den nächsten drei Jahren kommen weitere 1,03 Millionen Euro hinzu. Damit sollen unter anderem die Toiletten bei der Tourist-Information saniert, die Fassade des Besucherzentrums erneuert und neue Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser von Wohnmobilen geschaffen werden. Zudem gibt es neue LED-Beleuchtungen am Bussteig und eine bessere Beschilderung.

Ein besonderes Highlight für Familien hat der Bürgermeister selbst entwickelt: eine digitale Kinder-Rallye. Über einen QR-Code am Eingang können Kinder Aufgaben auf dem Smartphone lösen und so spielerisch die Loreley entdecken.

Zusätzlich brachte Weiland die Idee eines Fesselballons ins Spiel. Damit könnten Besucher aus der Vogelperspektive auf das Rheintal schauen. Ob das klappt, soll die BUGA-Leitung nun prüfen.

Die Bürger hatten auch kritische Fragen. Vor allem ging es darum, wie die Pflanzen bei zunehmender Hitze und dem Klimawandel überleben sollen und wie die Bewässerung funktioniert. Die Zeitplanung steht bereits: Erste Pflanzungen sollen 2027 starten, 2028 werden die ersten Anlagen fertig und der Ticketverkauf beginnt. Die BUGA findet dann von April bis Oktober 2029 statt.

Ziel ist es, dass die Region von Braubach bis Kaub auch nach dem Ende der Gartenschau langfristig vom Tourismus profitiert.

Quelle: Prath – zur Originalmeldung

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