Lörrach: Zöllner finden 30 Kilo Marihuana im Auto
Ende Juni kam es am Zollamt Weil am Rhein-Otterbach (Lörrach, Baden-Württemberg) zu einer Routinekontrolle. Ein 29-jähriger Mann aus Großbritannien war mit seinem Auto unterwegs. Er gab an, er komme aus Genf und wolle zum Flughafen Frankfurt am Main, um in seine Heimat zurückzukehren.
Doch als die Zöllner das Fahrzeug untersuchten, stieg ihnen ein starker Geruch nach Marihuana in die Nase. Um sicherzugehen, holten die Beamten einen Rauschgiftspürhund hinzu. Das Tier schlug sofort an und bestätigte den Verdacht.
Die Beamten suchten das Auto daraufhin genauer ab. In zwei Koffern fanden sie mehrere Päckchen, die vakuumverpackt waren. Insgesamt waren rund 30 Kilogramm Marihuana versteckt.
Nach dem Fund wurde gegen den Briten ein Strafverfahren eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft Lörrach beantragte daraufhin Untersuchungshaft. Ein Richter am Amtsgericht Lörrach stimmte dem Antrag zu, weshalb der Mann seither hinter Gittern sitzt.
Das Zollfahndungsamt Stuttgart vom Dienstsitz Freiburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.