Kokain-Fund in Fernreisebus bei Kehl
Ein rumänischer Staatsangehöriger war am 26. Juli 2026 mit einem Fernreisebus von Barcelona in Richtung Frankfurt am Main unterwegs. Als er den Grenzübergang Kehl-Europabrücke (Baden-Württemberg) erreichte, hielten die Beamten der Bundespolizei den Bus an. Die Polizei führte dort vorübergehend wieder Kontrollen an der Binnengrenze durch.
Die Beamten durchsuchten das Gepäck des 47-Jährigen. Dabei stießen sie auf zwei Päckchen. In diesen befanden sich insgesamt 614 Gramm Kokain. Die Drogen wurden sofort sichergestellt.
Nach dem Fund ordnete die Staatsanwaltschaft Offenburg an, den Mann vorläufig festzunehmen. Da es sich bei der Menge an Betäubungsmitteln um ein Verbrechen handelt, übernahm das Zollfahndungsamt Stuttgart vom Dienstsitz Freiburg die weiteren Ermittlungen.
Der Beschuldigte wurde später einem Haftrichter vorgeführt. Dieser sprach einen Untersuchungshaftbefehl aus. Der Mann sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.
Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.