Bundespolizei schlägt gegen Schleuserbande in Lörrach und Neuss zu
Die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein hat am Mittwoch, den 22. Juli 2026, eine Reihe von Razzien durchgeführt. Die Beamten handelten im Auftrag der Staatsanwaltschaft Lörrach. Insgesamt suchten sie drei verschiedene Adressen ab. Zwei dieser Wohnungen oder Geschäftsräume befanden sich in Lörrach (Baden-Württemberg), eine weitere in Neuss (Nordrhein-Westfalen).
Im Zentrum der Ermittlungen steht eine organisierte Gruppe. Die Polizei glaubt, dass drei Männer gewerbs- und bandenmäßig Menschen ins Land geschleust haben. Ein 37-jähriger türkischer Staatsangehöriger, ein 28-jähriger Algerier und ein 24-jähriger Deutscher sollen dabei zusammengearbeitet haben. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen brachten sie Menschen von Serbien über Ungarn in die Region. Das Ziel war es, den Menschen die Einreise nach Österreich und Deutschland zu ermöglichen.
Bei den Durchsuchungen machten die Beamten wichtige Funde. Sie nahmen mehrere Mobiltelefone der Verdächtigen mit. Außerdem fanden sie Bargeld in Höhe von 3.180 Euro sowie weitere Beweismittel, die nun ausgewertet werden.
Ob und inwieweit sich die drei Männer strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft Lörrach. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein – zur Originalmeldung