Leverkusen: Neue Sichtzeichen für mehr Sicherheit in der Stixchesstraße
In der Stixchesstraße in Manfort (Leverkusen, Nordrhein-Westfalen) wird es für Autofahrer schwieriger, die Gehwege als Abkürzung oder Parkfläche zu nutzen. Die Stadt hat dort sogenannte Sichtzeichen direkt auf den Bordsteinen angebracht. Grund für die Aktion sind Meldungen, dass Autos immer wieder auf die Gehwege gefahren sind und so Fußgänger und Radfahrer in Gefahr brachten.
Bevor die Markierungen kamen, gab es am 9. Juni 2026 einen gemeinsamen Termin vor Ort. Dabei waren Experten aus der Mobilitäts- und Tiefbauabteilung der Stadt sowie die Polizei Köln dabei. Man einigte sich darauf, die Sichtzeichen in einem Teilabschnitt der Straße zu testen. Seit dem 8. Juli 2026 sind die Zeichen installiert. Die Stadt hat die Situation seitdem regelmäßig beobachtet. Da es bisher keine Probleme für Radfahrer gab, bleiben die Markierungen vorerst montiert.
Die Stixchesstraße ist eine wichtige Verbindung von Nord nach Süd und führt zu den großen Einzelhandelsgeschäften im Süden. Die Stadt weiß seit Jahren, dass die Straße bei hohem Verkehrsaufkommen zu eng ist. Deshalb gibt es schon andere Regeln: Seit den frühen 2000er Jahren gibt es den Moosweg als Umgehungsstraße. Zudem dürfen Lkw über 3,5 Tonnen die Straße in beiden Richtungen nicht befahren, außer sie sind Einsatzfahrzeuge oder Anlieger. In einem Teil der Straße gilt seit 2005 Tempo 30, und es wurden spezielle Parkflächen markiert, die den Verkehr um etwa 2.000 Autos pro Tag senkten.
Ein großes Problem bleiben jedoch die Navigationsgeräte. Diese schlagen die Stixchesstraße oft als schnellste Route zur Autobahn vor, weshalb viele Fahrer den Moosweg ignorieren. Die Stadt kann die Routen für normale Autos nicht beeinflussen. Nur bei Lkw-Navis ist das möglich. Deshalb wurden die Lkw-Sperren für die Stixchesstraße Anfang des Jahres in den entsprechenden Systemen noch einmal aktualisiert.
Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung