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Leverkusen fordert neue Lösung für A3-Stau

Screenshot vom Brief an den Verkehrsminister Copyright und Urheber siehe Leverkusen

Die Stadt Leverkusen und weitere Kommunen kritisieren die Entscheidung des Bundes zur A3. Sie wollen eine schnellere Lösung für die Strecke zwischen Hilden und Opladen.

Die Stadt Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) und mehrere Industrie- und Handelskammern (IHK) sind mit einer Entscheidung des Bundes nicht einverstanden. Es geht um die A3 auf dem Abschnitt zwischen Hilden und Leverkusen-Opladen. Der Bund hat eine sogenannte temporäre Seitenstreifenfreigabe abgelehnt. Das bedeutet, dass der Seitenstreifen in Stoßzeiten nicht als zusätzliche Fahrspur genutzt werden darf.

Die betroffenen Städte und Kammern halten diese Lösung jedoch für die beste Möglichkeit. Mit ein paar baulichen und technischen Anpassungen ließe sich die Strecke schnell verbessern. Zudem würde weniger Fläche verbraucht als bei einem kompletten Ausbau der Autobahn.

Deshalb haben die Kommunen und IHKs nun gemeinsam einen Brief an den neuen Bundesverkehrsminister Bilger geschrieben. In dem Schreiben kritisieren sie die Argumente der Autobahn GmbH und des Ministeriums. Sie sehen fachliche Fehler in der Begründung und fordern klare Antworten.

Die Stadt und ihre Partner appellieren an den Minister, die Entscheidung noch einmal zu prüfen. Sie fordern ihn auf, die Regeln neu zu bewerten. Dabei sollen neue technische Erkenntnisse und die geringeren Kosten im Vergleich zu einem Vollausbau eine Rolle spielen. Unter bestimmten Bedingungen sei die Seitenstreifenfreigabe eine gleichwertige Alternative zum Ausbau.

Ob der Bundesverkehrsminister auf den Brief reagiert und die Entscheidung ändert, bleibt abzuwarten.

Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung

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