Leverkusen: Förderprogramm für Häuser in Wiesdorf endet
Die Stadt Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) zieht eine Bilanz aus ihrem Programm zur Aufwertung von Höfen und Fassaden im Stadtteil Wiesdorf. Private Eigentümer konnten so ihre Häuser verschönern und dafür finanzielle Hilfe bekommen. Das Geld kam aus der Städtebauförderung von Bund und Land.
Insgesamt wurden mehr als 20 Projekte bewilligt. Die Eigentümer ließen zum Beispiel alte Bauteile entfernen, Fassaden reinigen oder frisch anstreichen. Auch die Begrünung und Umgestaltung von Innenhöfen wurde gefördert. Wer mitgemacht hat, konnte bis zu 50 Prozent der Kosten zurückbekommen. Die maximale Förderung lag dabei bei 10.000 Euro pro Projekt.
Damit die Anträge korrekt ausgefüllt wurden, gab es eine fachliche Beratung. Das Büro für Stadt- und Regionalplanung Dr. Jansen half den Bürgern dabei und prüfte die Unterlagen für die Stadtverwaltung.
Der Weg zum Geld war jedoch oft lang. Wegen der Regeln bei der Vergabe und weil viele Handwerksbetriebe ausgebucht waren, dauerte es oft mehr als ein Jahr, bis die Fördermittel tatsächlich ausgezahlt wurden.
Nun geht das Programm zu Ende. Die Stadt nimmt keine neuen Anträge mehr an, da das Geld und die Zeit für die Abwicklung knapp werden. Wer bereits eine Zusage hat, aber die Arbeiten noch nicht ganz abgeschlossen hat, muss den sogenannten Schlussverwendungsnachweis bis spätestens 31. Oktober 2026 bei der Stadt Leverkusen einreichen. Erst nach der Prüfung der Belege wird das Geld ausgezahlt.
Quelle: Leverkusen – zur Originalmeldung