Lengenwang: Neue Kleeblatthalle kurz vor der Fertigstellung
In Lengenwang (Landkreis Ostallgäu, Bayern) geht es im größten kommunalen Bauprojekt der Gemeinde nun in den Endspurt. Die neue Mehrzweckhalle, die künftig den Namen „Kleeblatthalle“ trägt, steht kurz vor der Fertigstellung.
Im Inneren der Halle ist schon viel passiert: Der Sportboden liegt bereits und die Prallwände sind weitgehend montiert. In den nächsten vier bis fünf Wochen wird es nun hektisch. Die Arbeiter bauen die Sportgeräte auf, verlegen die Böden im Foyer und im Gymnastikraum und ziehen die Umkleidebänke, Tribünen und Innentüren ein. Auch die WC-Trennwände und eine Boulderwand werden noch eingebaut. Die Boulderwand ist ein besonderes Extra, das durch eine Spende der Tourenfreunde Lengenwang möglich wurde.
Schon ab Mitte Oktober 2026 soll die Halle für den Trainingsbetrieb genutzt werden können. Damit das klappt, wird das Gelände drumherum erst einmal provisorisch barrierefrei gemacht. Die endgültigen Wege, Plätze und Grünflächen entstehen dann in einem zweiten Schritt bis zum Frühjahr 2027. Im April und Mai werden schließlich noch die letzten Pflanzen gesetzt.
Die Halle soll später nicht nur für den Sport der örtlichen Vereine genutzt werden. Auch Konzerte, Firmenfeiern, Tagungen, Ausstellungen und Brauchtumsveranstaltungen sollen dort stattfinden. Beim Bau wurde auf Nachhaltigkeit geachtet: Eine Grundwasserwärmepumpe, eine Photovoltaikanlage auf dem Dach und an der Fassade sowie eine Dachbegrünung sorgen für einen sparsamen Betrieb. Außerdem gibt es E-Ladestationen und eine Zisterne für Regenwasser.
Insgesamt kostet das Projekt rund 8,3 Millionen Euro. Das ist nur wenig mehr als die ursprüngliche Rechnung aus dem Jahr 2023, obwohl die Baukosten allgemein gestiegen sind. Bürgermeister Peter Hartl zeigt sich zufrieden, auch wenn es am Ende zu kleinen Verzögerungen kam.
Die offizielle Eröffnung ist für das Wochenende am 26. und 27. Juni 2027 geplant. Die Gemeinde bereitet dafür ein Programm vor, damit die Bürger die neue Halle kennenlernen können.
Quelle: Lengenwang – zur Originalmeldung