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Leipzig: Millionen-Sanierung am Geutebrück-Bau der HTWK

Fassadengerüst am Geutebrück-Bau der HTWK Leipzig Copyright und Urheber siehe Medienservice Sachsen

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig lässt ihren Geutebrück-Bau umfassend modernisieren. Das Projekt kostet rund 40 Millionen Euro.

An der HTWK Leipzig (Sachsen) wird derzeit ein wichtiges Stück Campus auf Vordermann gebracht. Der Geutebrück-Bau, der aus dem Seminar-, dem Lehr- und dem Hörsaalgebäude besteht, wird komplett saniert. Die Arbeiten laufen seit 2024 und sollen bis 2029 abgeschlossen sein. Aktuell stehen die Fassadengerüste, und die Kernarbeiten in allen Gebäudeteilen haben begonnen.

Es gibt viel zu tun, da alle drei Gebäude Einzeldenkmale sind. Die Gebäudehülle wird energetisch saniert, und der Brandschutz wird verbessert. Auch die Technik im Hintergrund wird modernisiert: Die Strom- und Telefonleitungen kommen auf den neuesten Stand. Zudem wird das gesamte Ensemble barrierefrei ausgebaut, sodass alle Bereiche und auch der südliche Zugang für jeden erreichbar sind.

Im Inneren gibt es räumliche Änderungen. Im Staffelgeschoss wird die Anbindung an das Haupttreppenhaus des Lehrgebäudes angepasst. Ein neues Highlight wird ein zusätzlicher Hörsaal, der im Untergeschoss des Hörsaalgebäudes entsteht – dort, wo früher das Labor für Bodenmechanik war.

Neben der Optik geht es vor allem um die Substanz. Schadstoffe werden entfernt, Holzbalkendecken im Seminargebäude verstärkt und Bodenplatten im Lehr- und Hörsaalgebäude gedämmt und abgedichtet. Auch die Außenanlagen bekommen ein neues Gesicht. Gehwege, Parkplätze und Aufenthaltsbereiche werden neu angelegt, und die Zäune werden erneuert.

Einige Schritte sind bereits erledigt. So wurden die Holzbalkendecken im Seminargebäude bereits verstärkt und die Bodenplatten im Untergeschoss des Lehrgebäudes ausgetauscht. Auch die Medienanschlüsse im Hof sind bereits neu strukturiert.

Die Kosten für die gesamte Sanierung belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro. Finanziert wird das Projekt durch Steuermittel aus dem Haushalt des Sächsischen Landtags sowie durch Gelder aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), der speziell energetische Verbesserungen an Hochschulbauten fördert.

Der Geutebrück-Bau ist ein zentraler Punkt im Campus der HTWK in der Südvorstadt, an der Richard-Lehmann-Straße, Karl-Liebknecht-Straße und Eichendorffstraße. Hier sitzen die Hochschulleitung, die Fakultät Bauwesen und das Sprachenzentrum. Mit dem markanten Uhrenturm ist das Gebäude ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Hochschule.

Quelle: Medienservice Sachsen – zur Originalmeldung

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