Leipzig: Festnahme eines mutmaßlichen Serientäters nach Raubzügen
Die Polizei hat einen 43-jährigen Mann in einer Wohnung im Norden von Leipzig (Sachsen) festgenommen. Bei dem Zugriff halfen Beamte des Fachdienstes Einsatzzüge. Die Ermittlungen des Raubkommissariats der Kriminalpolizei und der Staatsanwaltschaft hatten zu diesem Erfolg geführt.
Der Mann ist vermutlich für eine Serie von Raubtaten verantwortlich. So soll er am 13. Juni einen Bioladen überfallen haben. Nur zwei Tage später, am 15. Juni, stand er mutmaßlich in einem Supermarkt und am 19. Juni in einer Bäckerei im Visier der Ermittler.
Nach der Festnahme wurde der Deutsche noch am Freitag einem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Leipzig vorgeführt. Der Richter ordnete die Untersuchungshaft an, woraufhin der Mann in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde. Bei der Überprüfung stellte die Polizei zudem fest, dass bereits zwei weitere Haftbefehle gegen den 43-Jährigen wegen anderer Delikte vorlagen.
Neben den drei Raubüberfällen prüft die Polizei nun, ob der Mann auch für weitere Straftaten aus der letzten Zeit verantwortlich ist. Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.