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Landkreis Wittenberg: Weniger Windräder bringen mehr Strom

Copyright und Urheber siehe Landkreis Wittenberg

Im Windpark Elster wurden alte Anlagen gegen moderne Technik getauscht. Bei einer Talkrunde wurde diskutiert, was die Region davon hat.

In der Gegend um Elster (Landkreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt) prägen Windräder schon lange das Bild. Jetzt wurde dort ein sogenanntes Repowering durchgeführt. Das bedeutet: 50 alte Windenergieanlagen wurden abgerissen und durch nur 16 moderne Anlagen ersetzt.

Obwohl es jetzt viel weniger Windräder gibt, produzieren diese deutlich mehr Strom als die alten Modelle. Die 16 neuen Anlagen haben eine Gesamtleistung von 105,6 Megawatt. Pro Jahr erzeugen sie rund 235 Gigawattstunden Strom. Das ist rechnerisch genug Energie, um etwa 150.000 Menschen zu versorgen. Für das Jahr 2027 ist geplant, dass zwei weitere Anlagen in Betrieb gehen.

Bei der Veranstaltung „Politik unterm Windrad – Rückenwind für die Region“ wurde besprochen, welchen Nutzen die Gegend davon hat. Ein wichtiger Punkt ist das Geld: Die Städte Zahna-Elster und Jessen nehmen durch den Windpark zusätzliche Einnahmen ein. So bleibt ein Teil des Geldes direkt dort, wo die Anlagen stehen. Auch der Landkreis Wittenberg profitiert indirekt davon.

An der Diskussion nahmen verschiedene Menschen aus der Politik und der Branche teil. Dabei waren unter anderem Landrat Christian Tylsch, die Bürgermeister Peter Müller aus Zahna-Elster und Michael Jahn aus Jessen sowie Staatssekretär Wünsch. Auch Bärbel Heidebroek vom Bundesverband WindEnergie (BWE) und Thomas Winkler von VSB Deutschland waren dabei. Organisiert wurde die Runde von der VSB Gruppe, dem Landesverband Erneuerbare Energien Sachsen-Anhalt und dem Bundesverband WindEnergie.

Quelle: Landkreis Wittenberg – zur Originalmeldung

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