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Landkreis Rastatt gibt Tipps für Lebensmittelvorräte

Ob Stromausfall oder Krankheit: Wer zu Hause einen Vorrat hat, ist im Notfall sicherer aufgestellt. Der Landkreis Rastatt erklärt, wie man clever vorsorgt.

Ein plötzlicher Stromausfall, ein schweres Unwetter oder eine starke Grippe können jeden treffen. In solchen Momenten ist es ein großer Vorteil, wenn man nicht sofort einkaufen gehen muss. Vera Schindler vom Ernährungsforum beim Landwirtschaftsamt im Landratsamt Rastatt (Baden-Württemberg) rät deshalb zur Vorsorge. Wer vorbereitet ist, bleibe in Krisen ruhiger und könne besonnener handeln.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, Lebensmittel für mindestens zehn Tage im Haus zu haben. Dabei geht es vor allem um haltbare Dinge. Nudeln, Reis und Haferflocken sind gute Grundlagen. Dazu passen Konserven von Obst und Gemüse, H-Milch, Zwieback oder Knäckebrot. Auch Honig, Marmelade, Nüsse und Trockenfrüchte sollten in den Schrank.

Besonders wichtig ist die Flüssigkeit. Man sollte pro Person mindestens zwei Liter Wasser oder andere haltbare Getränke pro Tag einplanen. Damit nichts verdirbt, müssen die Vorräte kühl, trocken und dunkel gelagert werden.

Um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden, gibt es einen einfachen Trick: das „First-in-First-out-Prinzip“. Das bedeutet, dass man neue Einkäufe hinten ins Regal stellt und die älteren Sachen vorne lässt. So wird zuerst das gegessen, was bald abläuft. Zudem ist das Mindesthaltbarkeitsdatum kein festes Verfallsdatum. Oft kann man mit Sehen, Riechen und Probieren feststellen, dass ein Produkt noch gut ist.

Für den Alltag gibt es weitere Tipps: Eine Einkaufsliste verhindert Doppelkäufe. Wer Obst und Gemüse aus der Region selbst einkocht oder einfriert, handelt nachhaltig. Auch Reste, aus denen man Suppen oder Paniermehl macht, sparen Geld.

Wer nicht weiß, wie viel er genau kaufen soll, kann den Vorratskalkulator des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat nutzen. Man sollte dabei aber auf die eigenen Vorlieben achten. Weitere Informationen gibt es im Ratgeber „Vorsorgen für Krisen und Katastrophen“.

Quelle: Landkreis Rastatt – zur Originalmeldung

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