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Landkreis Rastatt fördert angehende Hausärzte mit Stipendium

Copyright und Urheber siehe Landkreis Rastatt

Der Landkreis will die medizinische Versorgung in der Region sichern. Deshalb unterstützt er Medizinstudierende finanziell, die später als Hausärzte zurückkehren.

Wer im Landkreis Rastatt (Baden-Württemberg) Medizin studiert und später als Hausarzt in der Region arbeiten möchte, bekommt vom Landratsamt Unterstützung. Das Landarzt-Stipendium zahlt den Studierenden monatlich 500 Euro. Damit sollen die angehenden Mediziner entlastet werden, sodass sie sich mehr auf ihr Studium und die Praxis konzentrieren können und weniger Nebenjobs brauchen.

Ein Beispiel ist die 25-jährige Annika Mast. Sie wird bereits seit einem Jahr gefördert und ist gerade in das Praktische Jahr gestartet, den letzten Abschnitt ihres Studiums. In ihrer Doktorarbeit untersucht sie derzeit, wie sich die Corona-Lockdowns auf das Immunsystem von Kindern ausgewirkt haben. Ihr Studium wird sie voraussichtlich 2027 beenden.

Die finanzielle Hilfe ist an eine Bedingung geknüpft: Die Stipendiaten müssen ihre spätere Weiterbildung zur Allgemeinmedizinerin oder zum Allgemeinmediziner im Landkreis Rastatt absolvieren. Annika Mast plant, im Herbst 2027 mit dieser Weiterbildung zu beginnen, vermutlich im Klinikum Mittelbaden. Eine eigene Praxis will sie zwar nicht sofort übernehmen, schließt es aber für die Zukunft nicht aus.

Der Landkreis setzt mit dem Programm auf eine langfristige Bindung junger Ärzte an die Heimatregion. Bis zum Jahr 2029 können noch vier weitere Stipendien vergeben werden. Interessierte Medizinstudierende finden Informationen zu den Bedingungen und zum Bewerbungsverfahren auf der Webseite des Landkreises unter www.landkreis-rastatt.de.

Quelle: Landkreis Rastatt – zur Originalmeldung

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