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Landkreis Hildesheim bietet Hilfekarte gegen Gewalt an Frauen

Auf dem Bild ist ein Blatt in einer Schreibmaschine zu sehen, auf dem "Gewalt gegen Frauen" steht Copyright und Urheber siehe Harsum

Nach drei mutmaßlichen Femiziden im Landkreis stellt die Gleichstellungsstelle eine Übersicht mit wichtigen Anlaufstellen bereit.

Im Landkreis Hildesheim (Niedersachsen) kam es seit Beginn des Jahres zu drei mutmaßlichen Femiziden. Dabei handelt es sich um vorsätzliche Tötungen von Frauen, die aufgrund ihres Geschlechts angegriffen wurden. In diesen Fällen sind die Ermittlungen bereits so weit fortgeschritten, dass die Verfahren in Kürze zur Anklage gebracht werden sollen.

Die Gewalt gegen Frauen ist ein großes Problem. Die Zahlen des Bundeskriminalamtes aus dem Jahr 2024 zeigen das Ausmaß: In diesem Jahr wurden bundesweit 308 Frauen und Mädchen getötet. Die meisten Täter waren aktuelle oder ehemalige Partner. Insgesamt registrierte die Polizei 859 versuchte oder vollendete Tötungen sowie fast 266.000 Fälle von häuslicher Gewalt.

Um Betroffenen schneller zu helfen, hat die Gleichstellungsstelle des Landkreises Hildesheim eine Übersichtskarte mit Hilfsangeboten erstellt. Auf dieser Karte stehen die wichtigsten Anlaufstellen und Telefonnummern für Frauen, die von Gewalt betroffen sind. Die Karten liegen zudem im Eingangsbereich des zuständigen Rathauses aus.

Die Behörde betont, dass Aufmerksamkeit und Solidarität in solchen Situationen entscheidend sein können, da Wegsehen niemanden schützt.

Quelle: Harsum – zur Originalmeldung

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