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Landkreis Ebersberg stellt Schulbudget trotz Haushaltssperre sicher

Copyright und Urheber siehe Landkreis Ebersberg

In vielen Schulen und bei Eltern gab es Sorgen wegen einer Haushaltssperre. Nun stellt der Landrat klar, dass der Unterricht nicht gekürzt wird.

Im Landkreis Ebersberg (Oberbayern) herrscht derzeit eine Haushaltssperre. Das hat in letzter Zeit für Unruhe gesorgt. Viele Eltern und Lehrer befürchteten, dass die Schulen nun sparen müssen und wichtige Dinge im Unterricht wegfallen.

Landrat Robert Niedergesäß geht diese Gerüchte nun an. Er betont, dass nicht an der Bildung der Kinder gespart wird. Alles, was für den normalen Schulbetrieb wichtig ist, bleibt finanziert. So findet der Schwimmunterricht weiterhin statt. Auch Kopierpapier und andere Materialien können die Schulen kaufen, ohne erst einen speziellen Antrag stellen zu müssen.

Damit es keine weiteren Missverständnisse gibt, hat der Landkreis die Regeln für die Schulleiter noch einmal genau erklärt. Gesetzliche Pflichtaufgaben sind von der Sperre nicht betroffen. Trotzdem sollen die Schulen sparsam mit dem Geld umgehen. Bevor etwas Neues gekauft wird, sollen die Lehrer prüfen, ob alte Materialien noch genutzt werden können oder ob der Kauf vielleicht ein paar Monate warten kann. Ausgaben, die nicht unbedingt nötig sind, werden erst einmal zurückgestellt.

Der Landrat erklärt diesen harten Kurs mit der finanziellen Lage vieler Gemeinden in Bayern. Die Sozialausgaben steigen und die Anforderungen vom Bund und vom Freistaat werden immer höher, aber das Geld reicht oft nicht aus. Wenn der Landkreis jetzt nicht aufpasst, könnten später die Kosten für die Städte und Gemeinden im Kreis steigen. Deshalb will Niedergesäß die Finanzen jetzt ordentlich sortieren, um in Zukunft handlungsfähig zu bleiben.

Quelle: Landkreis Ebersberg – zur Originalmeldung

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