Landkreis Ebersberg baut Netz für E-Autos aus
Im Landkreis Ebersberg (Oberbayern) stehen nun mehr Lademöglichkeiten für Elektroautos zur Verfügung. Insgesamt wurden an acht kreiseigenen Standorten neue Ladesäulen aufgestellt. Jede dieser Anlagen hat zwei Ladepunkte, sodass insgesamt 16 Autos gleichzeitig Strom tanken können.
Die neuen Säulen stehen an Schulen und beim Landratsamt. Konkret betrifft das das Max-Mannheimer-Gymnasium in Grafing, die staatliche Realschule in Ebersberg, das Landratsamt Ebersberg, das Franz-Marc-Gymnasium und die Lena-Christ-Realschule in Markt Schwaben sowie die staatliche Realschule in Poing und das Humboldt-Gymnasium sowie die staatliche Realschule in Vaterstetten.
Es gibt jedoch eine wichtige Regel für die Nutzung: An Schultagen sind die Ladepunkte zwischen 7 und 14 Uhr nur für die Mitarbeiter der Schulen reserviert. Wer kein Mitarbeiter ist, kann die Säulen erst nach 14 Uhr oder in den Schulferien benutzen. Ansonsten sind die Anlagen öffentlich zugänglich.
Die Technik ist auf Normalladung ausgelegt. Pro Punkt werden maximal 22 kW Leistung geliefert. Das bedeutet für die Fahrer: Ein typisches Elektroauto mit einem 50-kWh-Akku ist in etwa vier Stunden wieder voll aufgeladen.
Für den Landkreis selbst kostet das Projekt kein Geld. Die Firma Energie Südbayern GmbH übernimmt alle Kosten für den Bau, den Betrieb und die Abrechnung. Im Gegenzug stellt der Landkreis die Flächen zur Verfügung und bekommt dafür eine Pacht.
Landrat Robert Niedergesäß und Marcus Böske von der Energie Südbayern betonten, dass die Infrastruktur dort wachsen müsse, wo Menschen arbeiten und lernen. Wer eine ESB-Ladekarte besitzt, kann diese an den neuen Punkten nutzen.